VON A BIS Z

Mit die­sem Al­pha­bet stel­len wir schö­ne Pflan­zen, tol­le Ide­en und wich­ti­ge Ar­bei­ten für ge­lun­ge­ne Bee­te und Ra­bat­ten vor.

Holiday & Lifestyle - - INHALT - TEXT: ZIA ALLAWAY, KIRS­TEN SONN­TAG FO­TOS: IVERDE, IBULB, ADO­BE STOCK, PELARGONIUM FOR EU­RO­PE

Ent­de­cken Sie Ide­en und In­spi­ra­tio­nen für zau­ber­haf­te Bee­te und Ra­bat­ten.

A WIE AS­TER

As­tern sind Blü­ten­schön­hei­ten mit gro­ßem Durch­hal­te­ver­mö­gen. Vom Som­mer bis weit in den Herbst leuch­ten ih­re bun­ten Strah­len­blü­ten. Dank vie­ler Ar­ten mit un­ter­schied­li­chen Wuchs­hö­hen ein Muss für Bee­te und Ra­bat­ten.

BWIE BUCHS

Das im­mer­grü­ne Ge­hölz ist un­ver­zicht­bar zum De­fi­nie­ren von Struk­tu­ren und Räu­men. Ob als He­cke oder Form­schnitt in Gestalt von Ku­geln, Py­ra­mi­den und Spi­ra­len: Buchs darf we­der in mo­der­nen noch in tra­di­tio­nel­len Beet­an­la­gen feh­len.

CWIE CLE­MA­TIS

Ein un­er­müd­li­cher Klet­te­rer, der an Spa­lie­ren und Per­go­len „bel­la fi­gu­ra“macht. In Bee­ten setzt man Cle­ma­tis schön in Sze­ne, in­dem man ihr ein py­ra­mi­den­för­mi­ges Rank­ge­rüst aus Me­tall oder Wei­de gibt. So ent­ste­hen tol­le Blick­fän­ge in der drit­ten Di­men­si­on.

DWIE DUFT

Man „sieht“auch mit der Na­se – streu­en Sie Duft­pflan­zen in Ih­re Bee­te ein, be­son­ders in der Nä­he von Sitz­plät­zen. Ge­eig­ne­te Kan­di­da­ten sind Duft­jas­min, Va­nil­leblu­me, Li­lie, Nel­ken, Nacht­ker­ze, Lev­ko­je, Stern­bal­sam und Kräu­ter.

EWIE ECHINACEA

Der Pur­pur-Son­nen­hut ( Echinacea pur­pu

rea) ist ei­ne präch­ti­ge, bis 100 Zen­ti­me­ter ho­he Leit­stau­de. Sie liebt vol­le Son­ne und über­nimmt von Ju­li bis Sep­tem­ber die Haupt­rol­le in Bee­ten und Ra­bat­ten. In gro­ßen Grup­pen set­zen.

F WIE FO­KUS-PUNKT

Geo­me­trisch an­ge­leg­te Gar­ten­be­rei­che ge­win­nen durch ei­nen op­ti­schen Mit­tel­punkt an Aus­sa­ge und Wir­kung. Das kann ei­ne be­son­ders schö­ne So­li­tär­pflan­ze sein, ein Was­ser­spiel, ei­ne Skulp­tur oder ein be­pflanz­tes Ge­fäß.

GWIE GERANIE

Vor­bei die Zei­ten, als Gera­ni­en nur in Blu­men­käs­ten ih­ren Auf­tritt fei­er­ten. Für die Beet­be­pflan­zung eig­nen sich vor al­lem die auf­recht ste­hen­den Sor­ten. Sie brau­chen viel Son­ne und reich­lich Was­ser.

HWIE HÖ­HE

Hö­hen­ab­stu­fun­gen ma­chen Ra­bat­ten erst in­ter­es­sant. Im Hin­ter­grund wer­den Ge­höl­ze oder sehr ho­he Stau­den plat­ziert, in den Mit­tel­be­reich kom­men präch­ti­ge Leit­pflan­zen und in vor­ders­te Rei­he nied­ri­ge (Pols­ter-)Stau­den.

I WIE IL­LU­SI­ON

Klei­ne Gär­ten wir­ken grö­ßer, wenn man keil­för­mig zu­lau­fen­de Bee­te an­legt – das brei­te En­de liegt da­bei na­he am Haus. Tipp: Mit güns­tig plat­zier­ten, schma­len und ho­hen Spiegeln las­sen sich Bee­te und Ra­bat­ten „ver­dop­peln“.

JWIE JEKYLL

Die Künst­le­rin und Gar­ten­ge­stal­te­rin Ger­tru­de Jekyll (1843-1932) gilt als „Er­fin­de­rin“des mo­der­nen Stau­den­beets. Ih­re Bü­cher bie­ten uns noch heu­te vie­le In­spi­ra­tio­nen für im­mer neue Gestal­tun­gen und tol­le Kom­bi­na­tio­nen.

KWIE KNIPHOFIA

Die aus Süd­afri­ka stam­men­de Be­au­ty ver­brei­tet Exo­tik. Auch Fa­ckel­li­lie oder Ra­k­en­ten­blu­me ge­nannt, ver­trägt sie Tro­cken­heit gut und bril­liert in Step­pen­bee­ten. Ach­ten Sie bei der Sor­ten­aus­wahl auf ho­he Win­ter­här­te.

L WIE LAUB

Es müs­sen nicht im­mer Blü­ten sein. Auch mit Blatt­schmuck­pflan­zen und ih­rem Laub las­sen sich in Bee­ten span­nen­de Ef­fek­te schaf­fen. Fun­ki­en ha­ben vie­le Laub­fär­bun­gen, pa­na­schier­te und ge­ran­de­te Blät­ter.

MWIE MUL­CHEN

Brin­gen Sie im Früh­jahr ei­ne di­cke Schicht rei­fen Kom­post auf Ih­ren Bee­ten aus – die Bo­den­qua­li­tät lässt sich auf die­se Wei­se öko­lo­gisch ver­bes­sern.

NWIE NERINE

Ein fi­li­gra­ner Blick­fang, der er­scheint, wenn an­de­re Blü­ten sich ver­ab­schie­den. An sehr ge­schütz­ten Stel­len blüht die Nerine (auch Gu­ern­sey­li­lie) bis in den No­vem­ber hin­ein. Im Früh­jahr drin­nen an­trei­ben, im Som­mer nach drau­ßen set­zen.

OWIE OR­NA­MENT

Skulp­tu­ren, kunst­vol­le Ge­fä­ße, Ur­nen und so­gar Me­tall-Obe­lis­ken set­zen in Bee­ten Blick­fän­ge. Plat­zie­ren Sie Or­na­men­te am En­de ei­nes We­ges oder zwi­schen Blu­men.

PWIE PFINGSTROSE

Pfingst­ro­sen oder Päo­ni­en sind die Kö­ni­gin­nen des Früh­som­mers. Mit ih­ren Pu­der­tö­nen von Creme, zar­tem Ro­sé und Lachs bis hin zu sat­tem Pur­pur sind sie im Mai/ Ju­ni die Stars im Beet. Me­tal­le­ne Stau­den­rin­ge hal­ten sie auf­recht.

QWIE QUAMASH

Die ele­gan­ten Stern­blü­ten der Pr­ä­rie­li­lie ( Ca­mas­sia

quamash), kurz Quamash, er­schei­nen im Mai und schla­gen die Brü­cke zwi­schen Früh­jahrs- und Som­mer­blü­hern. Die Zwie­beln im Herbst an son­ni­ge Plät­ze set­zen.

RWIE RO­SE

Die Kö­ni­gin der Blu­men darf als Bee­tro­se in kei­ner Ra­bat­te feh­len. Dank der brei­ten Farb­pa­let­te las­sen sich wun­der­ba­re Kom­bi­na­tio­nen fin­den. Idea­le Be­glei­ter sind La­ven­del, Rit­ter­sporn, Kat­zen­min­ze oder Glo­cken­blu­me.

SWIE SA­MEN

Das Wun­der aus der Tü­te ist die kos­ten­güns­ti­ge Ret­tung, wenn sich Lü­cken im Beet zei­gen. Far­ben­fro­he Ein­jäh­ri­ge im zei­ti­gen Früh­jahr auf der Fens­ter­bank oder im Früh­som­mer di­rekt ins Beet aus­sä­en.

TWIE TRO­CKEN­MAU­ERN

Oh­ne Mör­tel auf­ge­schich­te­te Na­tur­stein­mau­ern ter­ras­sie­ren ab­schüs­si­ges Ge­län­de und bil­den at­trak­ti­ve Bee­te, die sich mit tro­cken­heits­lie­ben­den Pflan­zen, Kräu­tern und bunt blü­hen­den Pols­ter­stau­den ge­stal­ten las­sen.

U WIE ÜBER­WIN­TERN

Nicht win­ter­har­te Zwie­beln und Knol­len (z. B. Dahli­en) gräbt man vor dem ers­ten Frost aus und la­gert sie dun­kel und frost­frei. Im Früh­jahr wie­der ein­set­zen.

VWIE VERBASCUM

Mit ih­ren hoch auf­ra­gen­den Blü­ten­stän­den in Gelb, Weiß, Apri­cot und Pink sind Kö­nigs­ker­zen ( Verbascum) ei­ne kon­trast- und span­nungs­rei­che Er­gän­zung zu Dol­den­blü­ten. Plat­zie­ren Sie sie im hin­te­ren Be­reich son­ni­ger Bee­te.

WWIE WERK­ZEUG

Werk­zeu­ge sind das A und O. Die In­ves­ti­ti­on in gu­te Qua­li­tät lohnt. Sie brau­chen ei­nen Gar­ten- und ei­nen Hand­re­chen, Spa­ten, Pflanz­schau­fel, Gar­ten­sche­re und Gieß­kan­ne.

XWIE X-FORM

Beet­ge­stal­tun­gen in X- oder Kreuz­form schaf­fen auch auf klei­nem Raum wun­der­ba­re Ef­fek­te. Die X-Form kann man in Gestalt von auf­ein­an­der zu­lau­fen­den Pflas­ter­we­gen oder aber im­mer­grü­ner Buchs­he­cken dau­er­haft rea­li­sie­ren.

YWIE YSOP

Die ver­hol­zen­de Stau­de zeigt im Ju­li/Au­gust vio­lett­blaue, aro­ma­tisch duf­ten­de Blü­ten, mit de­nen sie Bie­nen und Schmet­ter­lin­ge ma­gisch an­zieht. So trägt sie nicht nur zur at­trak­ti­ven Beet­ge­stal­tung bei, son­dern holt auch wich­ti­ge Nutz­in­sek­ten in un­se­re Gär­ten.

ZWIE ZWIE­BELN

Bun­te Früh­lings­blü­her wie Nar­zis­sen und Tul­pen sind un­ver­zicht­bar für die ers­ten Mo­na­te des Jah­res, wenn die Stau­den zag­haft ih­re Trie­be durch die Erd­ober­flä­che schie­ben. Früh­jahrs­blü­hen­de Zwie­beln setzt man im Herbst.

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