PFLANZENKUNDE

Die char­man­te Leich­tig­keit und Non­cha­lance, die Ca­rol und Hugh Lind­says Gar­ten prä­gen, wir­ken wie Ge­schen­ke der Na­tur, sind je­doch auch plan­bar.

Homes & Gardens (Germany) - - INHALT - TEXT: STE­FA­NIE SYREN FO­TOS: LYNN KEDDIE

So reich­hal­tig kön­nen Sie Ih­ren Cottage-gar­ten be­stü­cken.

Durch die Bee­te tan­zen­de Ake­lei­en. Storch­schna­bel, der ein Netz aus Blü­ten zwi­schen die li­mo­nen­grü­nen Wol­ken des Frau­en­man­tels webt. Und über al­lem thront die Blü­ten­pracht duf­ten­der Ro­sen. So oder so ähn­lich könn­te ein Cottage-gar­ten aus­se­hen. Muss er aber nicht, denn er­laubt ist, was ge­fällt. Erst recht in ei­nem Cottage-gar­ten, der sich durch üp­pi­ge Pflan­zen­pracht und ein ver­spielt an­mu­ten­des Mit­ein­an­der aus Ge­höl­zen, Stau­den und Ein­jäh­ri­gen aus­zeich­net. Se­hen Sie die auf die­sen Sei­ten ge­zeig­ten Pflan­zen al­so mehr als in­spi­rie­ren­de Vor­schlä­ge denn als „Must-ha­ves“– zu­mal auch vie­le nicht ge­zeig­te Ar­ten wie et­wa Stock­ro­sen her­vor­ra­gend in ei­nen Cottage-gar­ten pas­sen. Eben­so wich­tig wie die Pflan­zen­wahl ist die in­ne­re Ein­stel­lung des Gärt­ners. Der na­tür­li­che Charme re­sul­tiert auch aus ei­ner Pri­se Ge­las­sen­heit: Der Zu­fall darf da­bei ru­hig mit­gärt­nern. Ar­ten wie Ake­lei oder Zit­ter­gras sä­en sich näm­lich oft ganz von al­lei­ne an den rich­ti­gen Or­ten aus.

PRACHT­VOLL Der Cottage-gar­ten wirkt durch sei­ne Pflan­zen­viel­falt und ge­zähm­te Wild­heit be­son­ders idyl­lisch.

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