WIN­TER-SCHÖN­HEIT

Die Ama­ryl­lis sym­bo­li­siert Schön­heit und Stolz – und sorgt zu Weih­nach­ten für fest­li­che Stern­stun­den. So in­sze­nie­ren Sie die Blü­ten gla­mou­rös.

Homes & Gardens (Germany) - - INHALT - TEXT: KIRS­TEN SONN­TAG FO­TOS: PFLAN­ZEN­FREU­DE.DE UND IBULB

So set­zen Sie die präch­ti­ge Ama­ryl­lis gla­mou­rös in Sze­ne.

Nicht nur Tan­nen­grün schmückt in der Ad­vents­zeit un­se­re Räu­me. Ge­ra­de wenn drau­ßen kaum et­was blüht, kön­nen wir drin­nen mit präch­ti­gen Blü­ten ein­zig­ar­ti­ge Glanz­lich­ter set­zen. Der un­um­strit­te­ne Star der Sai­son ist die Ama­ryl­lis. Mehr als nur ei­nen Hauch von Gla­mour ver­brei­tet in der kal­ten Jah­res­zeit die­se ele­gan­te Di­va. Die Ama­ryl­lis (Hip­pea­strum-hy­bri­de), hier­zu­lan­de auch als Rit­ters­tern be­kannt, stammt aus dem tro­pi­schen und sub­tro­pi­schen Süd- und Mit­tel­ame­ri­ka so­wie dem ka­ri­bi­schen Raum. Im Han­del ist ei­ne Fül­le von Sor­ten und Far­ben er­hält­lich: na­tür­lich der sam­tig ro­te „Klas­si­ker“, aber die Tro­pen­blu­me prä­sen­tiert sich auch in Rein­weiß, Lachs, Oran­ge und Ro­sa und über­rascht neu­er­dings so­gar in leuch­ten­dem Grün und raf­fi­nier­ten zwei­far­bi­gen Va­ri­an­ten.

So un­schein­bar die brau­ne Zwie­bel zu­nächst wirkt, so ele­gant ist die Blü­te, die sich aus ihr ent­wi­ckelt. Es ist fast ein sinn­li­ches Ver­gnü­gen zu be­ob­ach­ten, wie sich der grü­ne Stän­gel von Tag zu Tag wei­ter her­aus­schiebt, bis er schließ­lich bis zu 70 Zen­ti­me­ter Hö­he er­reicht hat. Dann, nach et­wa vier Wo­chen, bricht die Knos­pe auf und die pracht­vol­le Blü­te ent­fal­tet sich in ih­rer gan­zen Schön­heit. Man kann Ama­ryl­lis als nack­te Zwie­bel oder schon als knos­pi­ge Pflan­ze kau­fen.

So ex­tra­va­gant die trich­ter­för­mi­gen, weit auf­sprin­gen­den Blü­ten auch er­schei­nen mö­gen, so viel­sei­tig und va­ri­an­ten­reich lässt sich die Ama­ryl­lis als win­ter­li­che Zim­mer­pflan­ze in Sze­ne set­zen. Ver­wen­det man sie als Topf­pflan­ze, kann man das Ge­fäß per­fekt auf den Stil des In­te­ri­eurs ab­stim­men. In ein­zel­ne Töp­fe ge­pflanzt und auf ver­schie­de­nen Hö­hen in ei­ner Rei­he auf ei­nem Si­de­board plat­ziert, sorgt ihr luf­ti­ges Er­schei­nungs­bild für gra­zi­le Leich­tig­keit. Mit Ge­fä­ßen in Pa­s­tell­tö­nen wie Gelb oder Blau, aber auch in kräf­ti­gen, pop­pi­gen Far­ben wie Pink, Rot oder Grün, bringt sie ei­ne gu­te Por­ti­on un­kom­pli­zier­te Fröh­lich­keit ins Haus. Für vie­le ist die Ama­ryl­lis aber seit je­her im ed­len Me­tal­lic-look am schöns­ten. In Kom­bi­na­ti­on mit glän­zen­den, schim­mern­den oder fun­keln­den

Über­töp­fen tritt ih­re gan­ze Bril­lanz zu­ta­ge – und sie avan­ciert zum Mit­tel­punkt des Rau­mes.

Doch auch als Schnitt­blu­me be­sitzt die Ama­ryl­lis ech­te Star-qua­li­tä­ten. Ganz gleich, ob man nur ei­nen ein­zi­gen Blü­ten­stän­gel pu­ris­tisch prä­sen­tie­ren oder aber ei­nen Arm voll ver­schwen­de­risch in Sze­ne set­zen möch­te – die Ama­ryl­lis glänzt auch oh­ne Be­glei­ter. Wer ihr je­doch flo­ris­ti­sche Un­ter­stüt­zung ge­ben will, hat ei­ne gro­ße Aus­wahl: an­ge­fan­gen bei hei­mi­schem Grün (Tan­nen- oder Sei­den­kie­fer­zwei­ge) über me­di­ter­ra­nen Eu­ka­lyp­tus bis hin zu den gi­gan­ti­schen Blät­tern von Mons­te­ra oder Phi­lo­den­dron, die ih­re exo­ti­sche An­mut un­ter­strei­chen. Ei­ne wun­der­schö­ne Idee ist auch, al­le Far­ben in ei­nem Strauß zu ver­ei­nen.

RE­DU­ZIERTAuch in mo­der­ne In­te­ri­eurs fügt sich die Ama­ryl­lis mit ih­rer gra­fi­schen Blü­ten­form ein.

OPULENTBau­chi­ge Va­sen bil­den ei­nen schö­nen Kon­trast zu den schlan­ken Stän­geln.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.