VON AN­FANG AN

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In­ter­es­sant ist, dass die Vor­lie­be für süße Stim­mungs­auf­hel­ler uns be­reits mit der Mut­ter­milch ein­gefl ößt wird. Be­reits als Neu­ge­bo­re­ne er­fah­ren wir, dass Sü­ßes Zuf­rie­den­heit weckt und das Ver­lan­gen nach Nä­he und Ge­bor­gen­heit stil­len kann. Da­her liegt oft auch in spä­te­ren Jah­ren in sü­ßen Le­cke­rei­en und ins­be­son­de­re in Scho­ko­la­de, Ku­chen oder Pra­li­nen ein Trost. Wie bei al­len Din­gen, ent­schei­den aber die Do­sis und die Si­tua­ti­on, in der die Scho­ko­la­de ge­nos­sen wird, mit über den Ge­nuss­wert. Den Kick von scho­ko­la­di­gen Ge­nüs­sen ver­dan­ken wir un­ter an­de­rem den En­dor­phi­nen, die als kör­per­ei­ge­ne Opia­te für Hoch­ge­füh­le sor­gen. Der ho­he Zu­cker­ge­halt in der Scho­ko­la­den­ta­fel ani­miert die Bauch­spei­chel­drü­se zur In­su­lin-aus­schüt­tung. Durch die­sen Trick ge­langt das Tryp­to­phan schnel­ler ins Ge­hirn, da­mit der Se­ro­to­n­in­spie­gel schnel­ler an­stei­gen kann. Zeit­gleich steigt auch das Lau­ne-ba­ro­me­ter.

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