CSU war schon öko­lo­gi­scher

Illertisser Zeitung - - Wirtschaft -

VON STE­FAN STAHL ab. Des­halb hält es Scheu­er zu­min­dest in die­sem Fall mit den Leh­ren der an­ti­au­to­ri­tä­ren Er­zie­hung. Ent­spre­chend tan­zen die Au­to-Bos­se ihm und Mer­kel auf der Na­se her­um. In sol­chen Mo­men­ten po­li­ti­schen Er­zie­hungs­ver­sa­gens könn­te man sich den eins­ti­gen CSU-In­nen- und spä­te­ren Ver­kehrs­mi­nis­ter Fritz Zim­mer­mann zu­rück­wün­schen. Der La­wand-Or­der-Po­li­ti­ker hat­te ein öko­lo­gi­sches Herz. So be­zeich­ne­te er 1983 den Um­welt­schutz als die größ­te po­li­ti­sche Auf­ga­be gleich hin­ter der Si­che­rung des Frie­dens. Weil Zim­mer­mann er­kann­te, „dass der Pa­ti­ent Wald krank ist“, mach­te er mas­siv Druck für die Ein­füh­rung blei­frei­en Ben­zins – und das mu­tig ge­gen den Wi­der­stand der struk­tur­kon­ser­va­ti­ven deut­schen Au­to­in­dus­trie. Sein En­ga­ge­ment hat­te dann auch Er­folg.

Um­welt-Sof­tie Scheu­er soll­te sich in der Stick­oxid-De­bat­te am ÖkoHard­li­ner Zim­mer­mann ori­en­tie­ren. Nur so ent­steht Fort­schritt.

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