Wie die Dör­fer be­lebt wer­den sol­len

Fünf Mo­na­te vor der Land­tags­wahl will die neue Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Michae­la Ka­ni­ber „Hei­mat­un­ter­neh­men“för­dern. Und nicht nur das

Illertisser Zeitung - - Bayern -

für das Land­wirt­schafts­res­sort aus­ge­guckt wor­den zu sein. Er sei von ihr über­zeugt, dann kön­ne sie es auch von sich sein, ha­be der Re­gie­rungs­chef ihr in der Staats­kanz­lei ge­sagt.

In Günz­burg ist nichts da­von zu spü­ren, dass Ka­ni­ber kei­nen Stall­ge­ruch für die­ses Amt mit­bringt. Die 40-jäh­ri­ge Vor­sit­zen­de des CSUK­reis­ver­ban­des Berch­tes­ga­de­ner Land hat sich schnell ein­ge­ar­bei­tet – sie agiert auf der Büh­ne mit Elan sie. „Wir ha­ben fast kei­ne Dorf­wirt­schaf­ten mehr, kaum mehr Bä­cke­rei­en, kaum mehr Metz­ge­rei­en. Das müs­sen wir än­dern“, sagt Michae­la Ka­ni­ber un­ter dem Bei­fall der Zu­hö­rer in der gut ge­füll­ten Günz­bur­ger Stadt­hal­le. Der Auf­tritt der Ober­baye­rin kommt ei­nem Heim­spiel gleich, was kein Wun­der ist: Gleich bus­wei­se sind Ver­tre­ter aus den sie­ben Äm­tern für Länd­li­che Ent­wick­lung an die baye­risch­ba­den-würt­tem­ber­gi­sche Gren­ze ge­reist. Der Ser­vice in die­sen Be­hör­den rung er­hal­ten kön­nen. Nach den Wor­ten der Mi­nis­te­rin sol­len auf die­se Wei­se bis zum Jahr 2030 da­mit 5000 Ge­bäu­de in den Ge­mein­den des Frei­staats sa­niert, neu ge­nutzt und auf­ge­wer­tet wer­den.

Ob sie sich noch an ih­rer An­kün­di­gung wird mes­sen las­sen kön­nen? Oder ist be­reits nach rund 200 Ta­gen und ei­ner durch­aus mög­li­chen Ko­ali­ti­on schon wie­der Schluss, weil sich das Per­so­nal­ka­rus­sell dann al­lein schon we­gen des Re­gie­rungs­part­ners

Mehr Metz­ger und mehr Bä­cker Sie denkt nicht dar­an, wie lan­ge sie Mi­nis­te­rin bleibt

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