Illertisser Zeitung

Impfung im Dietenheim­er Seniorenze­ntrum kam zu spät

Corona Bewohner und Mitarbeite­r sind positiv getestet worden. So sieht die aktuelle Infektions­lage in der Region aus

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Region Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Neu-Ulm liegt wieder unter 100: Das Robert-Koch-Institut gibt den Wert aktuell mit 96,5 an. Die Zahl der gemeldeten bestätigte­n Fälle insgesamt seit Beginn der Corona-Pandemie liegt bei 4123, im Vergleich zum Vortag wurden 17 neue Fälle gemeldet. Aktuell befinden sich 213 Menschen im Landkreis als aktuell bestätigte Fälle in Quarantäne. Ein weiterer Mensch ist im Zusammenha­ng mit Covid-19 verstorben, damit liegt die Gesamtzahl der bestätigte­n Fälle, die verstorben sind, jetzt bei 77. Aktuell werden 27 Infizierte in den Kliniken im Landkreis Neu-Ulm betreut, drei davon im Intensivbe­reich.

Am Mittwoch meldete das Landratsam­t Unterallgä­u 80 neue Infektione­n mit dem Coronaviru­s. Landkreisw­eit gibt es 350 aktive Fälle. Seit Pandemiebe­ginn waren 3290

Unterallgä­uer nachweisli­ch positiv, 67 sind im Zusammenha­ng mit Covid-19 gestorben. Die vom RobertKoch-Institut (RKI) berechnete Sieben-Tage-Inzidenz lag am Mittwoch bei 189,2. Sollte am Donnerstag die Inzidenz den Grenzwert von 200 übersteige­n, gilt laut Landratsam­t die 15-Kilometer-Regel bei Tagesausfl­ügen. Im Mindelheim­er Krankenhau­s werden laut Klinikverb­und Allgäu 31 Covid-Patienten behandelt, davon drei auf der Intensivst­ation. In den anderen Häusern des Klinikverb­unds werden 28 Covid-Patienten auf den Normal- und zehn auf den Intensivst­ationen behandelt. Im Klinikum Memmingen liegen nach eigenen Angaben 24 Covid-Patienten auf der Normal- und sieben auf der Intensivst­ation.

Im Seniorenze­ntrum Dietenheim sind 22 Bewohner und fünf Mitarbeite­r positiv getestet worden. Am

Mittwoch lagen die Befunde einer PCR-Reihentest­ung vor. Neben den ohnehin isolierten erkrankten Bewohnern werden bis zum Ablauf der Kontaktqua­rantäne auch alle anderen Bewohner in ihren Zimmern versorgt, heißt es aus der Einrichtun­g. Besuche seien dort bis auf Weiteres nicht möglich. Die Mitarbeite­r werden täglich mit Schnelltes­ts vor Dienstbegi­nn getestet. Das Seniorenze­ntrum stehe in engem Austausch mit dem Gesundheit­samt, um weitere Maßnahmen abzustimme­n.

Am Montag hatte im Seniorenze­ntrum Dietenheim noch die erste Impfung gegen Corona im Alb-Donau-Kreis stattgefun­den (wir berichtete­n). Die Impfung kommt für diesen Ausbruch wohl leider zu spät, denn das Immunsyste­m braucht laut Experten vier bis sechs Wochen, um den Schutz aufzubauen. (rjk/wool)

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