ORTSGESPRÄCH mit Martin Arz

In München - - INHALT -

Mul­ti­ta­lent, Tau­send­sas­sa, Rund­um­künst­ler – Zu­schrei­bun­gen, die er na­tür­lich nicht so ger­ne hört. Weil er be­schei­den ist. Und doch pas­sen sie per­fekt auf Martin Arz, der gleich­zei­tig selbst Ma­ler, Kunst­för­de­rer, BuchKünst­ler, Groß­stadt-Sa­fa­ri-Füh­rer und mit sei­nem um­trie­bi­gen Hirsch­kä­ferVer­lag auch ein München-Lieb­ha­ber ab­seits des Main­streams ist. Selbst ge­schrie­ben hat er nicht nur die vie­len groß­ar­ti­gen Groß­stadt-Kri­mis rund um sei­nen ganz selbst­ver­ständ­lich schwu­len Er­mitt­ler Max Pfef­fer, son­dern zu­letzt auch denk­bar ori­gi­nel­le His­to­ri­en­ro­ma­ne wie das (au­then­tisch ver­bürg­te) Kreuz­fah­rer-Aben­teu­er des „Un­frei­en Hans S.“. Sein nächs­ter His­to­ri­en­Kri­mi („Der Gott­sei­bei­uns“) kommt noch die­sen Som­mer her­aus. Ak­tu­ell möch­te Martin Arz sei­nen Mit-Münch­nern aber die Au­gen wie­der für gran­dio­se Kunst öff­nen – mit sei­nem „Mu­nich Walls“-Street-Art-Füh­rer.

Herr Arz, Sie be­ob­ach­ten die Stadt und ih­re Ve­rän­de­run­gen mit wa­chen Au­gen. Wie wirkt das auf Sie, wenn sich – an­geb­lich – so­gar der CSU-Bür­ger­meis­ter Jo­sef Schmid neu­er­dings sehr für Graf­fi­ti in­ter­es­siert?

Er ist ja auch Kul­tur­bür­ger­meis­ter. Des­we­gen liegt es für ihn of­fen­sicht­lich na­he, sich auch für die­se Form der Kunst zu er­wär­men. Es ist er­staun­lich, dass sich jetzt auch die et­was kon­ser­va­ti­ve­ren Krei­se für die­ses The­ma ge­öff­net ha­ben. Ähn­li­ches er­le­be ich auch im Be­zirks­aus­schuss in der Isar­vor­stadt. Dort war ich frü­her mal Mit­glied. Mit dem The­ma Street Art ha­ben wir dort bei ei­gent­lich al­len of­fe­ne Tü­ren ein­ge­rannt – auch bei der CSU.

Rei­nes Lip­pen­be­kennt­nis oder ernst?

Es ist halt das al­te München-The­ma, der stän­di­ge Wi­der­spruch, mit dem ich mich schon lan­ge be­schäf­ti­ge und den ich auch ver­su­che, mit mei­nen Bü­chern et­was zu über­ar­bei­ten. Das Tou­ris­mus-Kli­schee über München, das vom Tou­ris­mus­amt eif­rig ge­för­dert wird und für die Wirt­schaft auch wich­tig ist, geht mir ziem­lich auf den Keks. Ich mei­ne das Weich­ge­spül­te und den Zu­cker­guss über un­se­rer Stadt, wenn im­mer nur die Frau­en­kir­che, das Ok­to­ber­fest und das Tral­la­la ge­zeigt wer­den. Die­se Sah­ne­häub­chen und die ver­meint­li­che Ge­müt­lich­keit ge­hö­ren schon zur Stadt. Aber wenn man mit of­fe­nen Au­gen durch die Stra­ße geht, ist das na­tür­lich nur ein sehr klei­ner Teil des Bilds. Zum Ge­samt­bild ge­hört für mich die Street Art un­ver­zicht­bar da­zu.

Her­zens­the­ma von Ih­nen.

Die­se Kunst hat in München ei­ne sehr lan­ge Tra­di­ti­on. Die Street-Art-Be­we­gung be­gann in den 80er Jah­ren deutsch­land­weit in München. Das wis­sen heu­te die We­nigs­ten. Wich­tigs­tes Zen­trum war da­mals das ehe­ma­li­ge Floh­markt­ge­län­de an der Dach­au­er Stra­ße, das auf dem frü­he­ren Bun­des­wehrare­al ent­stan­den war. Die al­ten Pan­z­er­hal­len dort wa­ren die größ­te Hall of Fa­me Eu­ro­pas. Künst­ler sind da­mals aus al­ler Welt hin­ge­kom­men, um auf den rie­si­gen, teil­wei­se acht Me­ter ho­hen Wän­den zu ma­len. Es war der Wahn­sinn.

Ver­gan­gen­heit.

Lei­der. Wie­der mal ver­schwun­den. München hat lei­der ein Flä­chen­pro­blem. Wo kann Street Art heu­te über­haupt noch statt­fin­den?

Ehe­ma­li­ger Vieh­hof?

Die­ses win­zi­ge Are­al ist für ei­ne Mil­lio­nen­stadt ein Witz.

Und es ver­klei­nert sich – ak­tu­ell durch den Bau des neu­en Volks­thea­ters – stän­dig.

Na klar. Zu­letzt wur­den die al­ten Vieh­hal­len an der Tum­blin­ger Stra­ße ab­ge­ris­sen, wo wir zwei Mal das tol­le De­ad­line-Fes­ti­val hat­ten. Jetzt ist das lei­der schon wie­der Ver­gan­gen­heit. Ei­ner­seits rühmt sich die Stadt so­gar ein biss­chen mit die­ser Sze­ne. Es gibt et­was Geld für Street-Art-Pro­jek­te, was deutsch­land­weit ziem­lich ein­zig­ar­tig ist.

Sie spie­len auf die Aus­ma­lung der Rad- und Fuß­gän­ger­un­ter­füh­rung durch Loo­mit an der Lud­wigs­brü­cke an.

Das war ein Pro­jekt 2006 zur WM. Die För­de­rung fing al­ler­dings schon et­was frü­her an. 1996 wur­de schon die Bru­der­mühl­brü­cke frei­ge­ge­ben. Was heißt schon frei­ge­ge­ben? In Zu­sam­men­ar­beit mit der Fär­be­rei durf­ten dort die Pfei­ler be­malt wer­den. Und dort wird ja bis heu­te be­malt, auch wenn es kei­ne of­fi­zi­el­le Hall of Fa­me ist, an der sich je­der ver­ewi­gen darf. Wer ma­len darf, wird or­ga­ni­siert. Aber es sind dort zum Teil wirk­lich sehr gu­te Leu­te am Start. Ich den­ke, die­se Punk­te, die­se Ge­sich­ter Mün­chens muss man zei­gen. Ich möch­te zei­gen, dass München nicht nur Main­stream, son­dern sehr fa­cet­ten­reich ist.

Un­wi­der­spro­chen. Trotz­dem sitzt das Selbst­be­wusst­sein et­wa in Berlin lo­cke­rer.

Un­ser Stadt braucht sich in vie­len Punk­ten nicht ver­ste­cken. Im­mer die­ses blö­de München-Ba­shing! Stän­dig kom­men neue Bü­cher im ewig glei­chen Te­nor von „War­um man München has­sen muss...“her­aus. Sol­che Bü­cher könn­te man über je­de Stadt schrei­ben und ver­kau­fen.

Nicht un­ser Stil.

An München rei­ben sich halt al­le – weil es ei­ne tol­le Stadt ist.

So ganz bei­läu­fig ha­ben Sie ja jetzt schon vie­les aus­ge­spro­chen, was Tei­le des Pro­gramms in Ih­rem Hirsch­kä­ferVer­lag aus­ma­chen. Trotz­dem: Ein biss­chen nost­al­gisch war die Ar­beit an Ih­rem neu­en Street Art-Buch ja schon auch. Wie sehr blu­tet das Herz, wenn man über Kunst schreibt, die zum Teil schon gar nicht mehr da ist?

Es ist ei­ne Do­ku­men­ta­ti­on über das Ver­schwin­den. Das ge­hört aber zur Street Art. Man­che Sa­chen hal­ten län­ger – was auch oft vom Ort ab­hängt. An­de­re Kunst ist in­ner­halb von Ta­gen, manch­mal so­gar ratz­fatz in­ner­halb von St­un­den wie­der weg.

Weil sich ab und an auch Künst­ler Batt­les lie­fern.

Kommt vor. Der al­te Eh­ren­ko­dex, dass man über das Werk ei­nes Grö­ße­ren, ei­nes Bes­sern nicht drü­ber­geht, wird lei­der schon lan­ge nicht mehr ein­ge­hal­ten. Die jün­ge­ren Spray­er und Ma­ler sind oft viel skru­pel­lo­ser. Man­che Kunst wird auch mut­wil­lig zer­stört. Das sind dann meis­tens aber Kid­dies oder Ju­gend­li­che, die ein­fach kei­ne Ah­nung ha­ben. Wer selbst meint, dass er ein­fach nur ei­ne Sprüh­do­se zü­cken muss, um Spray­er zu wer­den, geht dann manch­mal in we­ni­gen Se­kun­den über ein sorg­fäl­tig kom­po­nier­tes Kunst­werk, über das sich je­mand schier ewig Ge­dan­ken ge­macht hat. Das hal­te ich für ei­ne Frech­heit! Street Art ist ja tat­säch­lich nichts an­de­res, als wenn ein Künst­ler auf ei­ner Lein­wand malt. Nur dass es dies­mal an der Stra­ße statt­fin­det.

Sie ken­nen ja selbst als Ma­ler die Künst­ler-Per­spek­ti­ve – und den Schweiß, der hin­ter sol­cher Ar­beit steckt.

Street Art ist oft das Er­geb­nis wo­chen­lan­ger Ar­beit. Und wie dann oft auch von of­fi­zi­el­ler Sei­te da­mit um­ge­gan­gen wird, fin­de ich er­bärm­lich. Wenn das­sel­be Kunst­werk auf Lein­wand in ei­nem Mu­se­um oder ei­ner Ga­le­rie hin­ge, wür­de sich doch kei­ner trau­en, ein­fach mal drü­ber­zu­pin­seln oder mit ei­ner Spray­do­se ran­zu­ge­hen. Oder ei­ne Ecke weg­zu­schla­gen. Nur weil die Kunst auf der Stra­ße zu se­hen ist, glaubt je­der, dass sie be­lie­big van­da­li­sier­bar wä­re. Sehr scha­de. Auch wenn das zur Street Art da­zu­ge­hört und sich auch nicht ver­hin­dern lässt. Ich will aber we­nigs­tens den Leu­ten das Be­wusst­sein ge­ben, dass wir in un­se­rer Stadt von Tol­lem um­ge­ben sind.

Ein Au­gen-Öff­ner!

Des­we­gen ma­che ich ja auch mei­ne Füh­run­gen zum The­ma Street Art. Da ha­be ich oft Leu­te da­bei, die mir dann sa­gen, dass sie schon ahn­ten, dass sie es mit et­was Gro­ßem zu tun – aber noch nie rich­tig hin­ge­schaut ha­ben. Im­mer wie­der hö­re ich das Feed­back: Jetzt se­he ich plötz­lich so viel mehr in mei­ner Stadt! Dar­um geht’s mir auch in mei­nem Buch: Ich will, dass die Münch­ner wie­der se­hen. Und dass sie viel­leicht mit an­de­ren Au­gen durch ih­re Stadt ge­hen.

Oft hilft ja auch der Hin­ter­grund, den Sie lie­fern. Vie­le Künst­ler sind ja viel­leicht nur für Ken­ner iden­ti­fi­zier­bar.

Stimmt. Wenn man sich mit mei­nen The­men be­schäf­tigt, dann er­kennt man die un­ter­schied­li­chen Sti­le wie­der. Gro­ße Künst­ler macht eben aus, dass sie ih­re ei­ge­ne Hand­schrift ent­wi­ckelt ha­ben. Wer ein biss­chen mehr Hin­ter­grund hat, er­kennt plötz­lich auch in an­de­ren Städ­ten be­kann­te Sti­le wie­der. Erst kürz­lich ha­be ich selbst in Va­len­cia ei­nen Künst­ler wie­der­ent­deckt, der auch auf Münch­ner Wän­den viel ge­malt hat. So was freut mich.

Wahr­schein­lich schwer zu kri­ti­sie­ren, dass es hier so et­was wie das MUCA, das ver­gleichs­wei­se neue Mu­se­um of

Ur­ban Art über­haupt gibt. Aber ist das viel­leicht ein ty­pi­scher Münch­ner Weg – Kunst muss erst ein­mal mu­sea­li­siert wer­den, da­mit die Leu­te sie ernst neh­men?

Ums Wegsper­ren geht es dort ja nicht. Das MUCA macht Wech­sel­aus­stel­lun­gen. Das Fas­zi­nie­ren­de dort fin­de ich, dass die Ma­cher Au­ßen­wän­de und auch ei­ni­ge In­nen­wän­de von Künst­lern dau­er­haft ge­stal­ten las­sen. Es gibt dort wirk­lich gu­te Sa­chen zu ent­de­cken.

Jo­sef Schmid hat das MUCA ja mit­er­öff­net. Da­mals hat­te man das Ge­fühl, dass sich ein Be­rufs­po­li­ti­ker dort viel­leicht ein we­nig si­che­rer fühlt, wenn es um die Be­rüh­rung mit der Street Art geht.

Na­tür­lich. Die ho­he, of­fi­zi­el­le Kunst – The­ma: Pi­na­ko­the­ken – ist für Po­li­ti­ker im­mer viel leich­ter ver­mit­tel­bar. In sol­chem Um­feld fühlt sich ein Po­li­ti­ker wohl, wenn er im ent­spre­chen­den Kreis ste­hen und glän­zen kann. Ich find’s aber gut, wenn sich Ent­schei­der in die­ser Stadt, und wenn’s der Zwei­te Bür­ger­meis­ter ist, zur Street Art be­ken­nen und auch mal ein Gruß­wort spre­chen. Bei un­se­rem De­ad­line-Fes­ti­val im Vieh­hof war Ober­bür­ger­meis­ter Rei­ter der Schirm­herr. Auch wenn er dann zwar nicht per­sön­lich ge­kom­men war. Aber im­mer­hin! Frü­her hät­te es so et­was viel­leicht auch nicht ge­ge­ben. Dass Po­li­ti­ker sich stark ma­chen, hilft da­bei, die Street Art ein we­nig zu nor­ma­li­sie­ren.

Aber ist nicht das auch wie­der der ty­pi­sche München-Zwie­spalt: Von Po­li­ti­kern hört man ge­le­gent­lich, dass München für den Wett­kampf um die be­gehr­ten jun­gen Krea­ti­ven, bes­ten­falls die Start-up-Grün­der, ein biss­chen stär­ker ver­ams­ter­damt, ver­ne­wyorkt oder bes­ten­falls ver­ber­li­nert wer­den soll­te.

Muss München ver­ber­li­nert wer­den? Fin­de ich nicht! Die krea­ti­ve Sze­ne hier hat im Ver­gleich zu Berlin schlicht und ein­fach nicht die Mög­lich­kei­ten, die es dort gibt. München ist so ei­ne wahn­sin­nig teu­re Stadt ge­wor­den. Berlin be­fin­det sich aber lei­der auch auf dem Weg da­hin. Bei uns ist jeg­li­che Mög­lich­keit, ein al­tes Grund­stück mit ei­ner In­dus­trie­bra­che ein­fach mal ein paar Jah­re so ste­hen und Künst­ler dort ar­bei­ten zu las­sen, fast un­denk­bar ge­wor­den. Die Ei­gen­tü­mer las­sen – teil­wei­se ver­ständ­li­cher­wei­se – eben nichts län­ger leer ste­hen, rei­ßen al­te Ge­bäu­de ab und bau­en – zack – eben neu. Sehr scha­de na­tür­lich. In den 80er und 90er Jah­ren hat­te München mal sol­che Mög­lich­kei­ten. Die Räu­me wer­den im­mer klei­ner. Und was soll schon nach­kom­men?

Lu­xus­im­mo­bi­li­en zu macht kei­nen Spaß, oder? Na­tür­lich kommt die Sor­ge vor Schmie­re­rei­en. be­sprü­hen

Na ja. Lu­xus­im­mo­bi­li­en ma­chen kei­nen Spaß. Und Spray­en dort ist halt schnell wie­der Sach­be­schä­di­gung. Was ich München al­ler­dings schon an­krei­de: In an­de­ren Städ­ten wie Ant­wer­pen, Pa­ris, Wien, Mai­land, so­gar in Köln gibt es Fes­ti­vals, auf de­nen Brand­mau­ern und an­de­re Wän­de, die aber mit­ten in der Stadt, aber ein­fach nur kahl und häss­lich sind, Künst­lern zur Ver­fü­gung ge­stellt wer­den, da­mit dort span­nen­de Street Art ent­ste­hen darf. München hat auch Brand­mau­ern. Al­lein wenn ich durch mein Vier­tel – im Glo­cken­bach – ge­he, ken­ne ich min­des­tens fünf Wän­de, die ein­fach nur weiß ge­stri­chen sind und die man mei­ner Mei­nung nach be­spie­len könn­te. Es geht nicht um Van­da­lis­mus. Es geht um Kunst. Van­da­lis­mus ist für mich, wenn nachts schnell mal ein blö­der Spruch auf ei­ne Wand ge­sprüht wird. Aber wenn ich ei­ne Wand mit ei­nem über­leg­ten Kunst­werk ge­stal­te, dann ma­che ich die Stadt auch ein biss­chen at­trak­ti­ver. Es ist doch toll, wenn man sich auf un­se­ren Stra­ßen wie in ei­ner Open-Air-Ga­le­rie be­we­gen kann. Ich fän­de es groß­ar­tig, wenn so et­was mög­lich wer­den wür­de. Es gibt tol­le Street Art in München. Nur die be­fin­det sich halt ir­gend­wo – und man muss sie su­chen.

Nicht so leicht für Ih­re Füh­run­gen.

Oft muss ich die mit dem Radl durch­füh­ren. In Sa­chen Street Art kommt man eben bei uns nicht so schnell von A nach B. Zum Glück kon­zen­triert sich der­zeit vie­les im Werks­vier­tel, dem ehe­ma­li­gen Kunst­park-Ost-Are­al. Oder un­ter der Don­ners­ber­ger Brü­cke. Und na­tür­lich auf dem ehe­ma­li­gen Vieh­hof oder an den vie­len Brü­cken­un­ter­füh­run­gen an der Isar. Es gibt wirk­lich viel zu se­hen. Man muss nur gut un­ter­wegs sein. In­ter­view: Ru­pert Som­mer

Street Art ist oft das Er­geb­nis lan­ger Ar­beit

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