So schmeckt der Herbst

Der ge­nuss­vol­le Blick über den ku­li­na­ri­schen Tel­ler­rand

In München - - INHALT -

Wenn wir uns wie­der von den Hendln und Fisch­sem­meln, von ge­brann­ten Man­deln und Zu­cker­wat­te ver­ab­schie­den müs­sen, geht sie ei­gent­lich erst rich­tig los – die herbst­li­che Schlem­mer­zeit. Kirch­weih- und Mar­tins­gan­serl, Wild, Schwam­merl, Kir­tanu­deln u.v.m. Und auch süd­lich des Bren­ners hal­ten die Süd­ti­ro­ler Alm­wir­te sym­pa­thi­sche Ge­pflo­gen­hei­ten für uns be­reit, die uns beim Törg­ge­len mit Wei­nen, Speck und an­de­ren lo­ka­len Ver­füh­rern kö­dern. Der lust­vol­le Blick über den ei­ge­nen Tel­ler­rand ist er­fah­rungs­ge­mäß ein ganz wun­der­ba­rer Ansporn für die herbst­li­che Wan­der­tour oder den am­bi­tio­nier­ten Ritt auf dem Bi­ke.

Es stimmt schon, man­che Land­schaf­ten las­sen sich nur schwer er­klä­ren. Da bräuch­te es schon ei­nen her­zens­schwan­ge­ren Hei­mat­dich­ter des vor­letz­ten Jahr­hun­derts, der das ge­ruh­sa­me Mit­ein­an­der als Ge­samt­stim­mung mit den pas­sen­den Wort­schöp­fun­gen ein­fängt. Ein­öd­hö­fe zwi­schen den sanft­grü­nen Hü­geln und die dün­nen Ne­bel­fet­zen, die sich der­zeit mor­gens wie Spinn­we­ben um die ma­le­ri­schen Kirch­tür­me wi­ckeln. Ge­leb­tes Brauch­tum, al­te Han­dels­städ­te, ba­ro­cke Kir­chen. Der un­be­kann­te Os­ten Ober­bay­erns –die Re­gi­on rund um die Kreis­städt­chen Alt­öt­ting und Mühl­dorf, zwi­schen Inn und Salz­ach schreit nicht in die Ka­me­ra wie Zug­spit­ze, Starn­ber­ger See und Co., sie prä­sen­tiert ih­re Fluss­au­en, Wäld­chen und ih­re kul­tu­rel­len Schwer­ge­wich­te recht lei­se und oh­ne die Gier nach land­schaft­li­chen Su­per­la­ti­ven und weiß­blau­er Gera­ni­en­prot­ze­rei. Ein See­len­streich­ler, ein Ner­ven­flüs­te­rer qua­si. So­gar die Chiem­gau­er und Berch­tes­ga­de­ner Gip­fel­bö­gen ge­ben hier nur de­zent die Ku­lis­se. www.inn-salz­ach.com

Das New Or­leans Bay­erns und das Herz des Ka­tho­li­zis­mus: So­gar in­ter­na­tio­na­le Be­rühmt­hei­ten las­sen sich hier fin­den: z.B. Burg­hau­sen (ca. 100km), di­rekt an der Salz­ach, Grenz­stadt zu Ober­ös­ter­reich und über der pas­tel­lig bun­ten, stim­mungs­vol­len Alt­stadt –mit über ei­nem Ki­lo­me­ter –die längs­te Burg der Welt. Ur­al­te His­to­rie trifft auf läs­si­gen, mo­der­nen Charme und ei­ne sehr le­ben­di­ge Kunst­sze­ne mit re­gel­mä­ßi­gen Fes­ti­vals (z.B. Nacht der Stra­ßen­künnst­ler am 12.10.) und hoch­de­ko­rier­ten Mu­sik­ver­an­stal­tun­gen, bei de­nen be­reits El­la Fitz­ge­rald und Da­ve Brubeck auf­ge­tre­ten sind. Z.B. Som­mer­fes­ti­val, Kul­tur­som­mer, 50. Jazz­wo­che 26. bis 31.19 uv.m. Und na­tür­lich Alt­öt­ting, das Herz des Ka­tho­li­zis­mus mit sei­nem le­gen­dä­ren Ka­pell­platz. www.burg­hau­sen.de www.al­toet­ting.de

Ne­ben den Städt­chen war und ist die Re­gi­on in ers­ter Li­nie ur­al­tes Bau­ern­land. Ge­weckt wur­de das Tou­ris­mus-Dorn­rös­chen letzt­end­lich durch ein jun­ges am­bi­tio­nier­tes Tou­ris­ti­ker­team (seit 2014), das sich trau­te, völ­lig neue We­ge zu be­schrei­ten. Neue We­ge, die be­hut­sam die Na­tur, über Jahr­hun­der­te ge­wach­se­ne länd­li­che Struk­tu­ren und das in­ten­si­ve Re­gio­nal- und Qua­li­täts­be­wußt­sein von Pro­du­zen­ten und Ver­brau­chern vor Ort in­te­grie­ren. www.inn-salz­ach.com

Ge­er­de­te Her­de – bo­den­stän­dig & mo­dern

Zeit­geis­ti­ger Ge­nuss: Und fast un­be­merkt hat sich die Ge­gend in­zwi­schen zur um­welt- und qua­li­täts­be­wuß­ten Ge­nuss­re­gi­on ge­mau­sert mit über­ra­schend vie­len Bau­ern­hof­ca­fés, Hof­lä­den und Gast­wir­ten, die aus den land­wirt­schaft­li­chen Pro­duk­ten vor der Haus­tür so­wohl bo­den­stän­dig baye­ri­sche als auch fri­sche, mo­der­ne Ge­rich­te kre­ieren. „Aus der Re­gi­on für die Re­gi­on“–au­then­ti­sche Hö­fe be­sich­ti­gen, den Bäue­rin­nen beim Brot­ba­cken oder

Kälb­chen­füt­tern über die Schul­tern schau­en und Pro­duk­te wie Obst, Ge­mü­se, Ge­trei­de, Fleisch und Eier – auch bio –di­rekt frisch vom Er­zeu­ger kau­fen. Oder ei­ne Radl­pau­se ein­le­gen wie z.B. im Hof­ca­fé Un­ter­günzl bei Un­ter­n­eu­kir­chen mit gro­ßer Ter­ras­se, selbst­ge­ba­cke­nen Ku­chen, Tor­ten und Na­tur­sau­er­teig­brot. Auch Früh­stücks­büf­fet und def­ti­ge Brot­zeit.

Rich­tig „bay­risch, bio­lo­gisch, echt“geht´s zu bei D’Wir­tin und da Bau­er. Fast ein we­nig aus der Zeit ge­fal­len wirkt der Bio-Gast­hof Mai­er-Gal­len­bach in Tauf­kir­chen (süd­lich on Krai­burg). Ei­ne lie­bens­wer­te Mi­schung aus Bau­ern­hof, Gast­wirt­schaft und Er­leb­nis­ter­rain. Das Bio­früh­stück am ers­ten Sonn­tag im Mo­nat ist längst ei­ne In­sti­tu­ti­on. Fast al­les auf der Spei­se­kar­te ist selbst­ge­macht, vom Brot über die Auf­stri­che bis hin zum Ofen­schub­ser, ei­ner Art Flamm­ku­chen. Der Schwei­ne­krus­ten­bra­ten wird so­gar noch im al­ten Wams­ler­o­fen auf dem Holz­feu­er lang­sam ge­gart. Wich­tig: Fes­te Öff­nungs­zei­ten gibt es nicht, al­so im­mer in­for­mie­ren! Und beim Acker­wild­kräu­ter-Pro­jekt von Barn­hou­se (s.u.) ist man na­tür­lich auch da­bei. www.mai­er-gal­len­bach.de www.hof­ca­fe-un­ter­guenzl.de

Das Bau­ern­land Inn-Salz­ach – Mehr vom Land zeigt auf sei­ner In­ter­net­sei­te vie­le In­for­ma­tio­nen zu wei­te­ren An­ge­bo­ten und Mög­lich­kei­ten rund ums The­ma. Hö­fe, Gas­tro­no­no­mie (s.o.) Wo­chen­märk­te, Ver­an­stal­tun­gen u.v.m. Als Mit­bring­sel oder zum Sel­ber­pro­bie­ren gib’s re­gio­na­le Sch­man­kerl-Kör­be mit Pro­duk­ten vom Land in ver­schie­de­nen Grö­ßen ab 15 Eu­ro. www.bau­ern­land-inn-salz­ach.de

Das Feld lebt –Bio mit Vor­bild­cha­rak­ter: Be­son­ders der Bio-Pro­du­zent Barn­hou­se (Ce­rea­li­en, Müs­lis etc.), ur­sprüng­lich aus Mün­chen, jetzt in Mühl­dorf, en­ga­giert sich bei­spiel­haft für sei­ne Re­gi­on. Un­ter­stützt sei­ne Lie­fe­ran­ten vor der Haus­tür (ca. 40 Part­ner­be­trie­be) mit fun­dier­tem Land­wirt­schafts- Know­how, nach­hal­ti­gen Pro­jek­ten, Ab­nah­me­ver­trä­gen und för­dert z.B. auch ganz ak­tiv die An­sied­lung und Ver­brei­tung von Wild­bie­nen­völ­kern u.v.m. Der­zeit läuft ei­ne Kam­pa­gne an, die die ver­stärk­te Wie­der­aus­sied­lung von Acker­wild­kräu­tern be­för­dert. Der Le­bens­raum die­ser für Bie­nen und an­de­re In­sek­ten so wich­ti­gen Pflan­zen wur­de durch die mo­der­ne Land­wirt­schaft enorm be­grenzt. Die al­ler­meis­ten In­sek­ten sind spe­zia­li­siert auf sehr un­ter­schied­li­che Acker­wild­kräu­ter. Die Sa­men­tüt­chen von Barn­hou­se ent­hal­ten des­halb neun ver­schie­de­ne Ar­ten. 2017 stan­den üb­ri­gens die Gra­no­la Saa­ten, ein ge­ba­cke­nes Knus­per­müs­li von Barn­hou­se als ei­nes der Bes­ten Baye­ri­schen Bi­opro­duk­te auf dem Sie­ger­trepp­chen. Al­le Pro­duk­te im Bio­la­den oder on­line. www.barn­hou­se.de

An­ge­bo­te auf den Leib ge­schnei­dert

Nur 40 bis 100 Ki­lo­me­ter Ent­fer­nung von Mün­chen, pass­ge­naue Out­door­mög­lich­kei­ten, be­son­ders vie­le Radlb­zw. Ebi­ke-Stre­cken und ein viel­sei­ti­ges Gastro­an­ge­bot. Da pas­sen zwei rich­tig gut zu­sam­men –das Dorn­rös­chen und die hek­ti­sche Ci­ty an der Isar. Und u.a. für uns Münch­ner hat man im Tou­rist­bü­ro in Alt­öt­ting spe­zi­el­le Vor­schlä­ge ge­schnitzt, Puz­zleste­in­chen kre­iert, die sich pro­blem­los nach Gus­to und Wet­ter für Ta­ges­aus­flü­ge oder auch für 48 St­un­den kom­bi­nie­ren las­sen. Für 2019 sind üb­ri­gens 15 neue The­men­radl­stre­cken in Ar­beit u.a. ein Rund­kurs über ca. 50 Ki­lo­me­ter zu Bier­gär­ten und Braue­rei­en.

His­to­ri­sches Brau­er­land: Craf­tBeer – hip­per Slo­gan, ur­al­tes Pro­ze­de­re! Schlicht „hand­werk­lich“(das heißt es näm­lich) Bier zu pro­du­zie­ren ist in der Re­gi­on bei­lei­be kein splee­ni­ger Trend, son­dern im­mer schon ge­er­de­te Rea­li­tät. Seit hun­der­ten von

Jah­ren, nach über­lie­fer­ten Re­zep­tu­ren, mit hoch­wer­ti­gen Zu­ta­ten und eben auch den in­di­vi­du­el­len je­weils mo­der­nen Knif­fen. Krea­ti­vi­tät und Pro­fes­sio­na­li­tät –ins­ge­samt brau­en 12 pri­va­te Be­trie­be hier ih­re ganz un­ter­schied­li­chen Spe­zia­li­tä­ten. Lieb­ha­ber ha­ben die Wahl zwi­schen Bier­gär­ten, Se­mi­na­ren, De­gus­ta­tio­nen oder volks­tüm­li­chen Fes­terln. Als be­son­ders „sä­mig-süf­fig“be­schwär­men Ken­ner das Wei­zen des Gra­min­ger Bräu, zen­tral in Alt­öt­ting.Das Sa­gen in der klei­nen Pri­vat­braue­rei und im Gast­hof mit herr­li­chem Bier­gar­ten ha­ben zwei Schwes­tern, bei­de ech­te Brau­meis­te­rin­nen. Ei­ne ganz be­son­de­re Spe­zia­li­tät die­ser Wei­ber­wirt­schaft sind Knö­del, je­den Mo­nat ei­ne an­de­re Haus­krea­ti­on und al­les oh­ne Zu­satz- und Kon­ser­vie­rungs­stof­fe ver­steht sich, re­gio­nal und frisch. www.gra­min­ger-weiss­bra­eu.de

Da gibt’s auch noch den Er­har­tin­ger Bräu, der sein Malz noch selbst her­stellt, über ei­nen ei­ge­nen Brun­nen ver­fügt und das Bier über den Som­mer im Kel­ler mit Na­tureis kühlt, den Bräu im Moos in Tüss­ling, im Land­schafts­schutz­ge­biet Mörn­bach­tal (zwi­schen Alt­öt­ting und Mühl­dorf), des­sen 12 Bie­re zu­guns­ten des Aro­mas ganz oh­ne Pa­s­teu­ri­sa­ti­on aus­kom­men dür­fen. Eben­falls ei­ne Ein­hei­mi­sche die Burg­hau­ser Brau­werk­statt, die seit 2014 vie­les in Sa­chen re­gio­na­le Brau­kunst wie­der­be­lebt und so­gar ein neu­es al­tes süf­fi­ges Hop­fen­pro­dukt un­ter „Un­ser Burg­hau­ser“auf dem Markt prä­sen­tie­ren kann. www.brau­er­werk­statt.de

Und na­tür­lich nicht zu ver­ges­sen die Unertl-Dy­nas­tie in Haag i. Ober­bay­ern, die ihr po­pu­lä­res Weiß­bier selbst­ver­ständ­lich auch nach tra­di­tio­nel­lem Ver­fah­ren her­stellt. Sehr zeit­auf­wen­dig, da­für al­ler­dings auch scho­nend im so­ge­nann­ten „of­fe­nen“Brau­vor­gang. Da­bei blei­ben die Gär­bot­ti­che ge­öff­net, der Sud ent­wi­ckelt sich oh­ne Druck und das Bier darf in der Fla­sche nach­rei­fen bis es sein un­ver­kenn­ba­res Aro­ma ent­wi­ckelt hat. Am bes­ten gleich vor Ort pro­bie­ren im zu­ge­hö­ri­gen Bräust­überl. Ganz gro­ßes Pu­bli­kum ge­nie­ßen Bier samt Brau­er­fa­mi­lie (bei­de der­zeit un­ter Lei­tung von Alois IV) all­jähr­lich beim Haa­ger Herbst­fest kurz vor der Wiesn. www.unertl-bra­eus­tu­e­berl.de www.unertl.de

Ob­wohl weit­schich­tig ver­wandt, darf man die­se Unertls kei­nes­falls mit den Unertls in Mühl­dorf ver­wech­seln! Für den zer­ti­fi­zier­ten Bi­o­be­trieb gab es be­reits meh­re­re Ma­le in Fol­ge Gold beim Eu­ro­pean Beer­star und auch heu­er wie­der di­ver­se Sie­ger­plät­ze. Selbst Al­fons Schuh­beck und Gerd Kä­fer schwö­ren drauf. Ob das wohl an der Be­schal­lung mit klas­si­scher Mu­sik liegt (wirk­lich!), der das Edel­ge­tränk wäh­rend der Bier­wer­dung aus­ge­setzt ist? Bei der „Köst­li­chen Kis­te“in der Alt­stadt gibt es al­ler­hand haus­ei­ge­ne Pro­duk­te wie Weiß­bier­pra­li­nen, Weiß­bier­ge­lee u.v.m . ... www.braue­rei-unertl.de www.mu­ehl­dorf.de

Nur nicht ge­wöhn­lich bit­te!

Bier-Wall­fahr­ten: Ok, Bier­gär­ten und Braue­rei­en mags wo­an­ders auch ge­ben, Bier-Pil­gern nach Alt­öt­ting gibt es tat­säch­lich nur hier! Von April bis Ok­to­ber wer­den auf rund 16 Ki­lo­me­tern meh­re­re Braue­rei­en be­sucht, es gibt Weiß­würscht, re­gio­na­le Sch­man­kerl und – wer hätt´s ge­dacht? –Bier, Bier, Bier. Be­glei­tet wird die wohl eher ver­gnüg­li­che denn pein­vol­le

Acht-St­un­den-Tour vom baye­ri­schen Mun­d­art-Ka­ba­ret­tis­ten Fritz May­er. Ziel­ort ist die Gna­den­ka­pel­le in Alt­öt­ting. Das Bie­ri­ge Wo­che­n­en­de inkl. Wall­fahrt plus zwei kom­for­ta­ble Näch­te im Ho­tel Raspl’s Traum­schmie­de (seit 2015, Un­ter­n­eu­kir­chen, neun km von Alt­öt­ting) kos­tet ab 209 Eu­ro, es gibt ex­tra „Ka­ter“-Früh­stück und ein Vier-Gang-Bier-Ge­nuss-Me­nü samt be­glei­ten­der Bie­re u.v.m. 28.9., 5.10. und 12.10. Lus­tig, läs­sig, le­cker! Ge­ne­rell er­freut die Kü­che mit at­trak­ti­ven Spe­cials: Im­mer don­ners­tags ab 18.00 Span­fer­kel-Flat für 12.50 Eu­ro, frei­tags Bier­me­nü inkl. Bie­re von den hei­mi­schen Braue­rei­en 40 Eu­ro, Steak­prä­sen­ta­tio­nen, Kir­tasch­man­kerl, im No­vem­ber Wild, Gän­se, En­ten u.v.m. Re­stau­rant (Ge­nuss Schmie­de) und Zim­mer der Traum­schmie­de sind ins­ge­samt sehr ge­pflegt und komfortabel in neo-rus­ti­ka­lem Stil ge­hal­ten, mo­dern mit vie­len ge­müt­li­che Hol­z­ele­men­ten. WLAN, Ta­blets, Lap­top-Sa­fes und 35-Zoll TV . Für die klei­ne Aus­zeit gibt´s ein Sonn­tags­ar­ran­ge­ment mit ei­ner Über­nach­tung, ro­man­ti­schem Ge­nuss-Me­nü, Nasch­kör­berl, ei­ner Fla­sche Pro­sec­co und Früh­stücks­buf­fet für 45 Eu­ro pro Per­son. www.ho­tel-traum­schmie­de.de www.raspl.de

Das gas­tro­no­mi­sche Ex­tra ist al­ler­dings der Bier­gar­ten des Klos­ter­gast­hof Raitenhaslach, wohl ei­ner der schöns­ten in ganz Bay­ern. Kas­ta­ni­en­be­schat­tet wie sichs ge­hört, di­rekt un­ter den mäch­ti­gen Burg­mau­ern und ge­konnt plat­ziert in der Fluss-Schlei­fe der Salz­ach. Das klos­ter­ei­ge­ne Bier wird nach wie vor nach dem Ori­gni­nal­re­zept ge­braut und ne­ben den Fa­mi­li­en­be­trie­ben der Alt­stadt­ho­tels in nur zwei wei­te­ren Gast­häu­sern aus­ge­schenkt. www.alt­stadt­ho­tels.de

Sand­bahn­ren­nen Mühl­dorf: Atem­be­rau­ben­de Drifts, Kur­ven­du­el­le Rad an Rad, pa­cken­de Über­hol­ma­nö­ver: Es wird wie­der span­nend bei der Sand­bahn Welt­meis­ter­schaft am 30.9., wenn im Renn­bahn­sta­di­on in Mühl­dorf a. Inn wie­der die Mo­to­ren dröh­nen und die Sand­fon­tä­nen nach oben sprit­zen. Toll­küh­ne Män­ner auf schwe­ren Ma­schi­nen, die mit Voll­gas und 180 St­un­denki­lo­me­tern (130 im Schnitt) auf lo­sem Sand­un­ter­grund in die Kur­ven drif­ten. Und ein Deut­scher hat al­ler­bes­te Chan­cen auf den Ti­tel­ge­winn: Mar­tin Smo­lin­ski aus Ol­ching möch­te sei­ne ers­te kom­plet­te Lang­bahn-WM-Sai­son beim letz­ten Ren­nen mit dem WM-Ti­tel krö­nen. Live er­le­ben kann man die­sen Ner­ven­kit­zel am 29.9. ab 13.30 (Trai­ning acht Eu­ro) und am 30.9. ab 9.20 (Warm-up), Start zum 1. WM-Ren­nen um 13.30., 25 Eu­ro, Sitz­platz­zu­schlag sie­ben Eu­ro. www.msc-mu­ehl­dorf.de

Ba­va­ri­an Bass Days – Mühl­dorf: Zum fünf­ten Mal fei­ern heu­er Kon­tra-, E- und Mi­ni­bas­sis­ten. Die Baye­ri­schen Bass­ta­ge in Mühl­dorf a. Inn (27. bis 29.10.) ge­hö­ren zum Bes­ten, was die Re­gi­on zum The­ma zu bie­ten hat. Rund um das In­stru­ment wird in Meis­ter­kur­sen und Work­shops mit Feu­erei­fer in die Sai­ten ge­grif­fen. Die zwölf Do­zen­ten ge­hö­ren zur in­ter­na­tio­na­len Wel­t­eli­te, ihr au­ßer­ge­wöhn­li­ches mu­si­ka­li­sches Kön­nen zei­gen sie beim Kon­zert „Mas­ters of Bass“am Start­tag im Mühl­dor­fer Ha­b­er­kas­ten mit Bass-Le­gen­de François Rab­bath, der „Clas­sic meets Rock“-Band, „The Bass­mons­ters” u.v.m. Aus­führ­li­che In­fos zu Kurs­in­hal­ten und Do­zen­ten on­line un­ter: www.ba­va­ri­an-bass­days.com

Radlfreund­lich und güns­tig – die Süd­ost-Bay­ern-Bahn be­dient von Mün­chen aus via Markt Schwa­ben bzw. Gra­fing haupt­säch­lich die Inn Salz­ach Re­gi­on, letzt­end­lich aber auch die Stre­cken bis Pas­sau, Lands­hut und Salz­burg auf ins­ge­samt rund 550 Schie­nenKi­lo­me­tern. Das Ta­ges­ti­ckest kos­tet 20 Eu­ro für ei­ne Per­son und sechs Eu­ro je Mit­fah­rer – bei ma­xi­mal fünf Per­so­nen pro Rei­se­grup­pe – hin und zu­rück. Die Nut­zung des MVV (S-Bahn) ist nicht au­to­ma­tisch da­bei, kann al­ler­dings mit ei­nem Pau­schal­auf­schlag von drei Eu­ro zu­ge­kauft wer­den, der Mit­fah­rer­preis er­höht sich da­durch nicht. So kos­tet der Ta­ge­strip nach z.B. Burg­hau­sen und ggfs. wei­ter nach Salz­burg (ab De­zem­ber 2018 im Ein-St­un­den­takt) inkl. SBahn­nut­zung ab 9.40 Eu­ro pro Per­son. Gül­tig wo­chen­tags ab 9.00 bis 3.00 des Fol­ge­ta­ges, am Wo­che­n­en­de durch­ge­hend. Und hier hat mal je­mand rich­tig mit­ge­dacht: Der Mühldo­fer Radl­s­tern of­fe­riert vom his­to­ri­schen Han­dels­zen­trum aus sie­ben Rou­ten zu den schöns­ten Städ­ten rund­um (52 bis 123km) – und per Zug wie­der zu­rück. Je­weils stern­för­mig geht´s in al­le Him­mels­rich­tun­gen u.a. nach Salz­burg, Pas­sau und Lands­hut oder auch auf kür­ze­re Teil­stre­cken. Al­les oh­ne das läs­ti­ge Ge­päck! Die Rou­ten ver­lau­fen im­mer

His­to­rie in Su­per­la­ti­ven – längs­te Burg der Welt BURG­HAU­SEN

Tra­di­ti­on mit So­fort­wir­kung – Bier­gar­ten RAITENHASLACH

Hoch­sai­son für Schwam­merl und Wild – Herbst in der Re­gi­on INN SALZ­ACH

Ex­klu­siv bei den Staf­fel­see-Wir­ten: Ge­schmack­voll, re­gio­nal und bio­lo­gisch – Rieg­seeoch­sen in der STAF­FEL­SEE-Re­gi­on bei Murnau

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