Der Af­front

Ci­ne­ma! Ita­lia!, Wer­ner Her­zog, Eck­art Schmidt, Kin­der­fil­me

In München - - INHALT -

Ci­ne­ma! Ita­lia!, das ita­lie­ni­sche Film­fes­ti­val, macht im Thea­ti­ner Sta­ti­on. Da gibt’s mit der Ko­mö­die Al­les was Du willst (Tut­to qu­el­lo que vuoi) ei­ne Wie­der­be­geg­nung mit Re­gis­seur Fran­ces­co Br­uni („Sci­al­la“) und Schau­spie­ler­star Gi­u­lia­no Mon­tal­do. Der spielt den al­ten Dich­ter Gior­gio, den der jun­ge Alessandro auf Spa­zier­gän­gen be­glei­tet. Lo­ve & Cri­me (Am­mo­re e ma­la­vi­ta) ist ein knall­bun­tes Ma­fi­aMu­si­cal (!): Nea­pels Gangs­ter­kö­nig will aus­stei­gen, lässt sich vor­geb­lich be­er­di­gen. Lei­der hat ihn die jun­ge Fa­ti­ma quick­le­ben­dig ge­se­hen. Sein Bo­dy­guard soll sie tö­ten, er­kennt in ihr aber sei­ne Ju­gend­lie­be wie­der ... Fort­u­na­ta, die Glück­li­che, zieht al­lein die klei­ne Bar­ba­ra groß. De­ren The­ra­peut ver­liebt sich in die jun­ge Mut­ter. Auf den Spu­ren von Pa­so­li­nis „Mam­ma Ro­ma“läuft Jas­mi­ne Trin­ca zu Hoch­form auf. (Do 25. bis Mi 31.10., www.thea­ti­ner-film.de)

Fe­ri­en­spaß! Bei den Herbst­film­ta­gen von Gro­ßes Kin­der­ki­no gibt’s u.a. den tol­len schwe­di­schen Klas­si­ker Ma­di­ta (1979) zu se­hen. Das Mä­del hat so Ide­en, klaut dem Rek­tor die Brief­ta­sche und kauft für al­le Kin­der Sü­ßig­kei­ten. In dem Ani­ma­ti­ons­film Lau­ras Stern (2003) fin­det die sie­ben­jäh­ri­ge Lau­ra an­fangs kei­ne Freun­de. Da­für ei­nen sehr net­ten Stern, der aber auf der Er­de ver­lö­schen wür­de. Da kommt Nach­bars­jun­ge Max gera­de recht… (Ga­s­teig, Sa 27.10. bis Fr 2.11.)

Mäd­chen, Mäd­chen. Es­sen­ti­al Eck­hart Schmidt. Das Werk­statt­ki­no wid­met ihm zum 80. Ge­burts­tag ei­ne Werk­schau, Pre­mie­ren und ei­ne Car­te Blan­che. Das geht von Jet Ge­ne­ra­ti­on (1968) oder Der Fan (1982), „mein Skan­dal- und Kult­film, gera­de von Quen­tin Ta­ran­ti­no neu ent­deckt“, über Al­pha­ci­ty (1985), „Ber­lin ist zu klein für zwei, die sich lie­ben“bis zu My­tho­lo­gia 1 und 2, „Mäd­chen­träu­me und -alp­träu­me zwi­schen der Sehn­sucht nach Lie­be und dem Mut, sich selbst zu er­lö­sen zwi­schen Mo­bilp­ho­ne-Rea­li­tä­ten und ver­gan­ge­nen My­then.“Da­zu u.a. Ot­to Pre­min­gers Bon­jour Tris­tesse, „ein Ei­fer­suchts­dra­ma, das in ei­ner ge­nia­len Ein­stel­lung kul­mi­niert“. (Do 1. bis Mi 7.11.)

Der Wer­ner-Her­zog-Filmpreis 2018 geht an Li­lia­na Diáz Castillo und Este­pha­nia Bon­nett Alon­so, die in Pe­ru krea­ti­ve Work­shops für jun­ge Fil­me­ma­cher or­ga­ni­sie­ren. „Fie­ber­träu­me im Dschun­gel“hieß die Auf­ga­be. Da­zu gibt’s u.a. Her­zogs neue Doku Mee­ting Gor­ba­chev zu se­hen. Und Herz aus Glas und Je­der für sich und Gott ge­gen al­le sind ei­ne Hom­mage an Her­bert Ach­tern­busch. (Film­mu­se­um, Fr 2. bis Di 6.11.)

Mensch Gor­bi: MEE­TING GOR­BA­CHEV

Po­wer­frau: FORT­U­NA­TA

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