Schnarch­los schla­fen

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Bei nor­ma­ler At­mung streicht die Luft ge­räusch­los durch die Na­se vor­bei an den wei­chen Struk­tu­ren hin­ten im Ra­chen (Gau­men­se­gel, Zäpf­chen und Zun­ge). Im Wach­zu­stand hal­ten ver­schie­dens­te Mus­keln die­se obe­ren Atem­we­ge auf. Wenn man ein­schläft, nimmt der Mus­kel­to­nus zwar ab, beim Ge­sun­den bleibt der Atem­weg aber of­fen. Bei un­güns­ti­ger Ana­to­mie (z.B. gro­ße Ra­chen­man­deln, lan­ges Gau­men­se­gel / Gau­men­zäpf­chen, gro­ße Zun­ge, schma­ler Atem­ka­nal) kommt es zu ei­ner Ve­ren­gung des Ra­chen­raums. Auch Ein­la­ge­rung von Fett­ge­we­be in die Ra­chen­wand führt zu ei­ner ge­ne­rel­len Atem­wegs-Ei­n­en­gung. Die be­nö­tig­te Luft­men­ge wird mit grö­ße­rer Ge­schwin­dig­keit an­ge­saugt. Durch Vi­bra­ti­on der er­schlaff­ten Weich­tei­le ent­steht dann das Ge­räusch und das Schnar­chen wird zum Be­zie­hungs­kil­ler. Schnar­chen kann aber er­folg­reich be­han­delt wer­den. Kos­ten­freie Be­ra­tung gibt es in der Pra­xis für zahn­ärzt­li­che Schlaf­me­di­zin (Re­si­denz­str. 27) oder auf dem Stand N17 bei der Mes­se „Die 66“im MOC Mün­chen vom 8. bis 10. April. www.schnarch­los­mu­en­chen.de .

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