Ali­ce Pho­ebe Lou

In München - - FRISCH GEPRESST -

Or­bit

(Mo­tor)

Was am meis­ten be­ein­druckt bei Ali­ce Pho­ebe Lou ist, dass sie sich grund­sätz­lich mal von al­len gern ha­ben lässt. Nicht nur von den­je­ni­gen, die ih­re Mu­sik mö­gen, im wahrs­ten Sin­ne der Wor­te al­so, son­dern eher – im um­gangs­sprach­li­chen Sin­ne – von all je­nen, die im so­ge­nann­ten Mu­sik­biz das Sa­gen ha­ben, al­len vor­an Plat­ten­fir­men und de­ren Ent­schei­dungs­trä­ger. Macht die mitt­ler­wei­le 21-jäh­ri­ge Stra­ßen­mu­si­ke­rin al­les sel­ber, na­tür­lich mit freund­li­cher Un­ter­stüt­zung, oh­ne geht es selbst bei ihr nicht, aber zu­min­dest macht sie al­les ei­gen­ver­ant­wort­lich und muss sich so­mit we­der rein­re­den noch ver­bie­gen (las­sen). Al­les gut und al­les rich­tig und oben­drein auch noch sau­gut, wie sie den Folk, den Pop, den Blues und den Soul mit­ein­an­der ver­schmelzt. Nichts neu­es, de­fi­ni­tiv aber sehr schön an­zu­hö­ren. (18.6. Mil­la Wal­kie Tal­kie)

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