King Creo­so­te

In München - - FRISCH GEPRESST -

As­tro­naut Meets Apple­man

(Do­mi­no)

Zu­rück­leh­nen, ge­nie­ßen. Der Schot­te Ken­ny An­der­son aka King Creo­so­te ver­wöhnt mal wie­der die An­spruchs­vol­le­ren in der In­die-Com­mu­ni­ty mit sei­ner ganz spe­zi­el­len Psy­che­de­lic-Folk-Va­ri­an­te. Still und be­däch­tig wirkt die­se, sieht man mal von ein paar we­ni­gen Aus­nah­men ab, da­bei je­doch nur noch sel­ten. Eher wirkt sie schram­me­lig und ein biss­chen auf­ge­kratzt, ge­le­gent­lich auch mys­tisch. Im­mer aber ist sie auch hell­wach, blitz­ge­scheit und an­mu­tig. Und manch­mal, da rockt der über­wie­gend akus­tisch ge­hal­te­ne Kam­mer-Pop im bes­ten Sin­ne, wo­bei King Creo­so­te dann im­mer wie­der auch sei­ne ma­xi­ma­le Wir­kung ent­fal­tet. Un­spek­ta­ku­lär bis her­kömm­lich ist das über­wie­gend in­stru­men­tiert, sieht man mal von Har­fe und Du­del­sack ab, was wie­der­um für ei­nen Schot­ten je­doch zum Stan­dard-Pro­gramm ge­hö­ren dürf­te.

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