Wel­co­me

Auf ein Neu­es: Der Can­dy Club wird er­wach­sen und das Back­s­tage gar schon

In München - - PARTYZEITEN -

Gleich zu Be­ginn des jung­fräu­li­chen Jah­res ein Par­ty-Ma­ra­thon im Mil­la. Los geht’s am 5.1. mit dem Sustain! 2k17 Kick Off. An­tre­ten wird da­bei die ge­sam­te Münch­ner Drum&Bas­sC­r­ew feat. La Lo­akaii, Go­ku, CasCo, Zebs­ter, Cy­k­los, Taox und na­tür­lich Vit­am­nin Bass-MC Mi­co­mas­si­ve. Tags­drauf dann mit Mo­na­co’s Fi­nest wohl ei­ne der viel­fäl­tigs­ten HipHop-Par­ties un­se­rer Stadt. Li­ve-Rap trifft Drum&Bass und Boom Bap (6.1.). Last but not ihr wisst schon ... Eh­re wem Eh­re ge­bührt, wes­we­gen die Ear­shakin’-Cr­ew ein El­vis Spe­cial an­ge­setzt hat. Da­bei wird be­kann­ter­ma­ßen ge­rockt und ge­tanzt bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den. Kein Play­back, kei­ne CDs! Die bes­ten Tanz­num­mern von El­vis und sei­nen Kol­le­gen aus den 50s und 60s zum Ji­ven, Strol­len and Bop­pen ent­we­der gleich li­ve, zu­min­dest aber vom Plat­ten­tel­ler. Es spie­len auf: Chris Aron And The Croa­kers so­wie The North Si­de Play­boys. (7.1.)

Der Can­dy Club wird voll­jäh­rig. Am 5. Januar 1999 star­te­te Tho­mas Lech­ner sei­ne quee­re Al­ter­na­ti­ve-Par­ty, die im Lau­fe der Zeit her­aus­ra­gen­de Künst­ler wie Gus­tav, La Fem­me, Scott Mat­t­hew, Bo­na­par­te, Rum­mels­nuff u.v.a. nach Mün­chen lock­te. Doch der Can­dy Club wä­re nicht der sel­bi­ge, wenn er sich nicht auch im­mer wie­der neu er­fin­den wür­de. Das be­deu­tet zum ei­nen, dass er 2017 nach ei­ner fast ein­jäh­ri­gen Pau­se ein­mal mehr in ei­ne neue Lo­ca­ti­on zieht und so ab Fe­bru­ar re­gel­mä­ßig al­le zwei Mo­na­te in der Mil­la statt­fin­den wird. Zum an­de­ren aber heißt das auch, dass sich Lech­ner der Dy­na­mik ei­nes im­mer-schnel­ler-hö­her­wei­ter ent­zieht, wes­we­gen er ei­nen un­ge­wöhn­li­chen Schritt geht und das Li­ne-Up für den 18. Ge­burts­tag aus­schließ­lich aus al­ten Be­kann­ten der Ver­an­stal­tung und aus Münch­ner Acts be­stückt. Die un­über­seh­ba­re Mes­sa­ge: queer­ness ist heu­te ak­tu­el­ler denn je und auch in un­se­rer Hei­mat­stadt gibt es ei­ne Men­ge Künst­lerIn­nen, de­ren Per­for­mance sich gen­der-ste­reo­ty­per Kli­schees ent­le­digt. Da­bei sind The Ve­ras, Na­lan381, To­fel San­ta­na, Gad­da­fi Gals, Tra­cey Er­mi­ne und Über­ra­schungs­gäs­te. And den Plat­ten­tel­lern: Shei­la Chip­per­field, Ma­ry Mau­de, a*. (5.1. Fei­er­werk)

Mo­no­no­id, im Üb­ri­gen ei­ne nie­der­län­di­sche Wort­schöp­fung, die so viel wie „nie al­lei­ne“be­deu­tet, ma­chen nun auch schon seit 2006 ge­mein­sam Mu­sik. Vier Jah­re spä­ter ging’s mit pro­gres­siv­de­eper At­ti­tu­de durch die De­cke und mitt­ler­wei­le sind sie auch weit über die Gren­zen ih­rer Hei­mat Gro­n­in­gen hin­aus be­kannt. Ihr ers­ter Out­ta­ke „Pro­to­plasm“lan­de­te prompt bei Traum Schall­plat­ten, wie all­ge­mein be­kannt, ei­nem der re­nom­mier­tes­ten deut­schen La­bels. Es folg­ten Ver­öf­fent­li­chun­gen bei Ein­mu­si­ka, Lost & Found und Mo­ni­que, um nur ei­ni­ge wei­te­re nam­haf­te Plat­ten­fir­men zu nen­nen, de­ren Ka­ta­log Mo­no­no­id zu ver­edeln ge­dach­ten. Wäh­rend Igor Sh­um­lyans­kiy die Rhythm Sec­tion be­dient, ist An­dy God­de­ris für die Me­lo­di­en zu­stän­dig. Tracks wer­den so lan­ge hin und her ge­schickt, bis je­de Per­cus­sion rich­tig sitzt und der Bass­li­ne gut zu Ge­sicht steht. Die Ma­schi­ne läuft und so hat die Hei­mat des Eu­ro­so­nic No­or­ders­lag-Fes­ti­vals ne­ben Noi­sia noch ein wei­te­res Schwer­ge­wicht in Sa­chen Dan­ce Mu­sic. Sup­port: Cas­si­us Kli­ne und Ben­jam. (7.1. Ro­te Son­ne)

Pro­gres­siv-de­epe At­ti­tü­de: MO­NO­NO­ID

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