Pas­cal Pi­non

Am 2. März im Mil­la

In München - - FRISCH GEPRESST -

Hin­ter dem Na­men ver­birgt sich kein fran­zö­si­scher Mu­si­ker son­dern die is­län­di­schen Zwil­lings­schwes­tern Ást­hil­dur und Jófrí­dur, die be­reits seit sie­ben Jah­ren mit ih­ren Songs auf sich auf­merk­sam ge­macht ha­ben. Pas­cal Pi­nons drit­tes Al­bum „Sun­dur“ist ihr bis­her ro­hes­tes und zugleich ab­wechs­lungs­reichs­tes Werk, bleibt je­doch dem mi­ni­ma­lis­ti­schen, sich aus Folk-Tra­di­tio­nen spei­sen­den Grund­ton der Band treu. Das Al­bum ver­sam­melt Ma­te­ri­al, das in­ner­halb von an­dert­halb Jah­ren ge­schrie­ben und von der Band selbst pro­du­ziert wur­de. Wäh­rend das Al­bum zu über­wie­gen­den Tei­len spär­lich in­stru­men­tiert ist und den ex­pe­ri­men­tel­len Lo-Fi-Klang der bei­den Vor­gän­ger wei­ter­spinnt, ist es im Ton mit sei­nen mo­no­ton po­chen­den Rhyth­men, ge­le­gent­li­chen Syn­thie-Ein­sät­zen und trei­ben­den Kla­vier­me­lo­di­en deut­lich rau­er ge­wor­den.

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