Broi­lers

In München - - FRISCH GEPRESST - Ge­rald Hu­ber

[sic!] (Skull & Palm) Für mich wa­ren die Broi­lers im­mer ei­ne Punk­rock­band un­ter vie­len. Viel Ooohooohooo-Chö­re, ein­fa­che Song­struk­tu­ren, Al­ler­welts­me­lo­di­en, ge­wöhn­li­che Groo­ves und Gi­tar­ren­riffs die zwar Schma­ckes ha­ben, in der Re­gel aber nicht nach­hal­tig be­ein­dru­cken. Dar­an hat sich auch auf [sic!] nicht viel ge­än­dert. Ein­zig in­halt­lich sind sie hör­bar ge­reift und so ist die­ses Al­bum, nach ei­ge­nem Be­kun­den des ira­kisch-hes­si­schen Sän­gers und Gi­tar­ris­ten Sam­my Ama­ra, „sehr po­li­tisch ge­wor­den, auch wenn das gar nicht der Plan war.“Doch die Zei­ten wa­ren und sind da­nach und des­we­gen ist [sic!] auch ein wich­ti­ges Punk­rock-Al­bum, das zu Recht die Mas­sen mo­bi­li­siert, auch wenn die Mu­sik wei­ter eher ein­fach struk­tu­riert ist, was ja nun nicht das al­ler schlech­tes­te ist, wenn es sich um Punk­rock han­delt. (1.4. Ze­nith)

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