Mu­ra Ma­sa

Di­to (Uni­ver­sal)

In München - - FRISCH GEPRESST -

Den hier, al­so den Alex Crossan aka Mu­ra Ma­sa, von der bri­ti­schen Ka­nal­in­sel Gu­ern­sey, ha­ben sie ja prä­ven­tiv schon mal al­le über den Schel­len­kö­nig ge­lobt. Und schon war, der ge­ra­de mal 21-Jäh­ri­ge, macht es kri­ti­schen See­len leicht, sich mit ihm an­zu­freun­den. Ge­wis­ser­ma­ßen un­auf­dring­lich ist sein Mix aus Elec­tro, R’n’B, Soul, Funk und Pop. Zu­dem ver­wen­det er re­la­tiv un­ver­brauch­te und ei­gen­stän­di­ge Sounds, die ei­nem nicht schon hun­dert­tau­send Mal aus ir­gend­ei­ner be­lie­bi­gen Strand­bar­box ins Cock­tail­glas ge­brüllt ha­ben. Über­haupt mit Brül­len und so hat er’s ja über­haupt nicht. Er regt Herz und Hirn, Bauch und Bei­ne eher sub­til zum mit­wip­pen an, kommt qua­si zum Ne­ben­ein­gang her­ein, bleibt da­für aber um­so län­ger als vie­le sei­ner pro­du­zie­ren­den Kol­le­gen. Dies ha­ben wohl auch Leu­te wie Chris­ti­ne & The Queen, A$Ap Ro­cky, De­si­ig­ner, A.K Paul, Tom Tripp, Nao, Bon­zai, Char­li XCX und so­gar Spit­zen­kräf­te wie Ja­mie Li­dell und Ober-Blur-Go­ril­la Da­mon Al­barn für sich er­kannt, wes­we­gen sie der An­fra­ge ob ei­nes Gast­bei­tra­ges auf Cross­ans De­büt­al­bum ger­ne ent­spra­chen. Kein Ge­währ hat man da­bei je­doch, den Gast auch zu er­ken­nen, denn ge­ra­de Al­barns Stim­me wur­de so ver­frem­det, dass das wohl auch der Stu­dio­haus­meis­ter oh­ne Pro­ble­me hin­be­kom­men hät­te.

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