P!NK

In München - - FRISCH GEPRESST -

Be­au­ti­ful Trau­ma (RCA) Wie, tja, ba­nal da­ge­gen der neu­es­te Out­ta­ke von Su­per­star P!NK. Aber, ist ja auch ge­mein, Kul­tur mit Kom­merz zu ver­glei­chen. Ale­cia Beth Moo­re hat ei­ne tol­le Stim­me, kei­ne Fra­ge, und so wird nicht oh­ne Stolz ver­kün­det, dass das neue Al­bum „13 Songs ent­hält, die al­le­samt von P!NK mit­ge­schrie­ben wur­den“. Al­les an­de­re schrie­ben dann halt so ein paar Gram­my-Ge­win­ner wie Ste­ve Mac (Ro­bin Schulz, Ro­n­an Kea­ting), John­ny McDaid (Ed Shee­ran) und der zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen recht kre­di­bi­le Jack An­to­n­off (Lor­de, Banks) so­wie an­de­re Mit­schrei­ber- und To­p­li­nerIn­nen wie Max Mar­tin, Shell­back, Ju­lia Micha­els, Greg Kurs­tin und bus­bee, die al­le­samt für Pop-Abräu­mer wie Ka­te Per­ry, Tay­lor Swift, Brit­ney Spears, Se­le­na Go­mez, Jus­tin Bie­ber und tau­send an­de­re mit­ge­schrie­ben ha­ben. Wo­mit auch klar ist, was ei­nen hier er­war­tet: Nr. 1. Und zwar welt­weit. Hier wird nach Ge­winn kom­po­niert, nix dem Zu­fall, ei­nem Ge­fühl oder we­nigs­tens dem Bauch über­las­sen, hier klingt al­les nach Ge­schäft und Geld und das klingt – bei al­ler fach­li­chen Kom­pe­tenz – lei­der kalt.

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