ORTSGESPRÄCH

mit Hen­ning Ru­hen

In München - - INHALT -

Ei­gent­lich ist er ja ge­bür­ti­ger Ham­bur­ger. Und de­nen wird ger­ne mal küh­le Un­auf­ge­regt­heit un­ter­stellt wird. Aber wenn Hen­ning Ru­he, künst­le­ri­scher Be­triebs­di­rek­tor der Baye­ri­schen Staats­oper, auf die gro­ße Sil­ves­ter­par­ty im Na­tio­nal­thea­ter zu spre­chen kommt, ge­rät er selbst aus dem Häu­schen: In al­len Foy­ers und im Thea­ter­saal steigt dann als Auf­takt für das Dop­pel-Ju­bi­lä­ums­jahr 2018 ein rau­schen­des Fest – mit der Wie­ner Kult­band Bil­der­buch als Cham­pa­gner-Kor­ken-Be­schleu­ni­ger.

Herr Ru­he, ei­ne Sil­ves­ter-Par­ty in der Oper fei­ern – nicht ganz all­täg­lich. Wie soll man sich das kon­kret vor­stel­len?

Wir ma­chen das über­haupt zum al­ler­ers­ten Mal. Wir ha­ben zum Ab­schluss je­den Jah­res ei­ne Sil­ves­ter-Vor­stel­lung – meis­tens ist das Jo­hann Strauß’ „Die Fle­der­maus“mit ei­ner Über­ra­schungs­Ein­la­ge. 2018 wird aber ein be­son­de­res Jahr für uns, un­ser Haus und al­le Münch­ner.

In­wie­fern?

Das gro­ße Fest nach un­se­rer „Fle­der­maus“steht vor dem Hin­ter­grund, dass wir im nächs­ten Jahr gleich zwei gro­ße Ju­bi­lä­en fei­ern – „100 Jah­re Baye­ri­sche Staats­oper“und „200 Jah­re Na­tio­nal­thea­ter“. Wir hat­ten zu­letzt ver­schie­de­ne Ide­en ge­wälzt, was wir auf die Bei­ne stel­len könn­ten, um schon den Auf­takt fürs Ju­bi­lä­ums­jahr ge­büh­rend zu be­ge­hen. Es wird ja ver­schie­de­ne Ver­an­stal­tun­gen und ei­ne Fest­wo­che wäh­rend des nächs­ten Jah­res ge­ben. Aber ei­gent­lich brau­chen wir ja auch ei­ne Art Ge­burts­tags­par­ty!

Wie muss man sich den Weg zu so ei­ner Idee hin­ter den Ku­lis­sen vor­stel­len? Wie vie­le Ein­wän­de galt es aus dem Weg zu räu­men?

Ei­gent­lich gar nicht so vie­le.

Kei­ne Sor­ge um das schö­ne Par­kett?

Das Par­kett ist mehr als 50 Jah­re alt, all­abend­lich muss er über 4.000 Schuh­soh- len un­se­res Pu­bli­kums aus­hal­ten – ich bin zu­ver­sicht­lich, dass es auch un­se­re Fei­er über­lebt. Heik­ler sind vi­el­leicht un­se­re Sit­ze im Zu­schau­er­raum, schließ­lich be­grü­ßen wir als Star­gast die ös­ter­rei­chi­sche Kult­Band Bil­der­buch. Da­her üb­ri­gens auch der Ti­tel der Ver­an­stal­tung: „Su­per­fun­ky­par­ty­ti­me“ist ei­ner der Songs des neu­en Al­bums.

Ei­ne ak­tu­el­le Pop-Band im Opern­haus – gibt’s nicht al­le Ta­ge.

Das ist schon be­son­ders, al­ler­dings la­den wir nicht zum ers­ten Mal un­ge­wöhn­li­che Gäs­te ein – 2013 et­wa spiel­te Paul van Dyk ein DJ-Set. Der Gig von Bil­der­buch auf der gro­ßen Opern­büh­ne wird der Hö­he­punkt ei­nes viel­fäl­ti­gen Pro­gramms sein, wel­ches schon ab 22 Uhr in den Foy­ers des Hau­ses be­ginnt: Da brin­gen sich na­tür­lich auch Künst­ler des Hau­ses mit ein. Aus dem Baye­ri­schen Staats­or­ches­ter wird ei­ne Sal­sa-For­ma­ti­on spie­len, DJ Ma­thi­as Mo­di­ca wird auf­le­gen und als Gäs­te auch un­se­re jun­gen Opern­sän­ger be­grü­ßen. Au­ßer­dem Wal­zer­kurs, Wahr­sa­ge­rin – es wird sehr bunt, bis in den frü­hen Mor­gen.

Wie ka­men Sie denn aus­ge­rech­net auf Bil­der­buch? Thea­tra­lik ist den Jungs aus Wi­en ja auch nicht wirk­lich fremd.

Eben. Es ist ei­ne tol­le, in­no­va­ti­ve Band, je­der Auf­tritt ist ei­ne Ins­ze­nie­rung. Das passt doch wun­der­bar zur Oper!

Platz fin­den wird man aber auf den üb­li­chen Ses­seln, oder? Man darf aber si­cher schon mal auf­ste­hen und auf-

ge­regt mit dem Pro­gramm­heft we­deln?

Das soll man so­gar. Wenn die Jungs los­le­gen, bleibt doch oh­ne­hin kei­ner sit­zen, da muss ge­tanzt wer­den!

An die et­was Jün­ge­ren kommt na­tür­lich je­der Kul­tur-Ver­an­stal­ter ger­ne ran. Ist so ein Bil­der­buch-Auf­tritt auch ei­ne Chan­ce, Schwel­len­ängs­te ge­gen­über der Oper zu über­win­den?

Si­cher­lich ist das The­ma. Wir über­le­gen uns im­mer, wie wir mög­lichst vie­le Leu­te an­spre­chen. Aber ganz so hoch möch­te ich es gar nicht hän­gen. Hier ging es wirk­lich um ei­ne tol­le Ge­burts­tags­fei­er im Rah­men un­se­res Dop­pel-Ju­bi­lä­ums. Wir sind ein Na­tio­nal­thea­ter. Des­we­gen sind wir für die ge­sam­te Be­völ­ke­rung da. Und da­her ge­hört es da­zu, dass man auf der ei­nen Sei­te ei­ne Fest­wo­che und ei­nen Er­leb­nis­tag zu den run­den Jah­ren macht. Auf der an­de­ren Sei­te ist es auch wich­tig, un­ser Haus zu öff­nen.

Wie hat die Band re­agiert, als Sie mit Bil­der­buch Kon­takt auf­nah­men?

Die fan­den die Idee gleich su­per und hat­ten über­haupt kei­ne Scheu, in ei­nem opu­len­ten Rah­men zu spie­len. Ist ja auch für Bil­der­buch was Neu­es – und ei­ne Her­aus­for­de­rung.

Hat sich Bil­der­buch ein spe­zi­el­les Büh­nen­bild ge­wünscht?

Es wird kein auf­wän­di­ges Büh­nen­bild ge­ben, man wird den Büh­nen­raum der Staats­oper trotz­dem se­hen, wie man ihn sonst nie sieht. Las­sen Sie sich über­ra­schen!

Aber Sie hät­ten schon ei­ne Ne­bel­ma­schi­ne im Kel­ler, oder?

Na­tür­lich, wir sind ein Thea­ter. Wir ha­ben al­les Mög­li­che! Wir wer­den schon ein ge­büh­ren­des Am­bi­en­te für die Band fin­den. Mu­si­ker und Fans sol­len sich bei uns ja wohl­füh­len.

Müs­sen die Leu­te bei Ih­nen dann auch mal raus­ge­kehrt wer­den, wie es auf rau­schen­den Fes­ten üb­lich ist?

Das wer­den wir dann se­hen, wie ge­sagt – es ist un­ser ers­tes Mal!

Das nächs­te Jahr soll ja dann ein be­son­ders wer­den. Ein we­nig stol­pern könn­te man ja über Ihr Ju­bi­lä­ums­mot­to „Ge­liebt/ge­hasst“. Gibt es denn wirk­lich je­man­den, der die Oper hasst?

Aber si­cher! Vi­el­leicht nicht die In­sti­tu­ti­on an sich, aber auf je­den Fall das, was wir auf der Büh­ne tun. Wenn man von al­len ge­liebt wird, ist man der kleins­te ge­mein­sa­me Nen­ner – und wer will das schon? Seit 200 Jah­ren ist die Staats­oper ein Ort, der zum Den­ken an­regt, auf­regt, be­glückt, für Dis­kus­sio­nen sorgt, für Ab­leh­nung, für Zu­stim­mung, doch hof­fent­lich nie für Gleich­gül­tig­keit. Sie wird eben ge­liebt und ge­hasst – ab­wech­selnd, gleich­zei­tig, meist für ein gan­zes Le­ben lang.

Eh­ren­wert, sich der Kri­tik zu stel­len.

Das wol­len wir ganz be­wusst. Au­ßer­dem se­hen wir uns in der Aus­ein­an­der­set­zung mit den Ju­bi­lä­en auch die Ge­schich­te des Hau­ses noch ein­mal an. Im Sep­tem­ber 2018, wer­den wir ei­ne gan­ze Fest­wo­che ver­an­stal­ten, weil in die­se Zeit dann der ei­gent­li­che Ge­burts­tag fällt. Dann wird es auch so et­was wie ei­nen gro­ßen Tag der of­fe­nen Tür ge­ben. Das soll aber kein rei­ner Blick hin­ter die Ku­lis­sen mit Kin­der­schmin­ken und al­lem Drum­her­um wer­den. Auch an die­sem Tag wird es dar­um ge­hen, die Ge­schich­te des Hau­ses zu er­fah­ren. Das wol­len wir trans­me­di­al um­set­zen und uns da­bei nicht nur mit dem Jetzt, son­dern mit der Ent­wick­lung un­se­res Haus be­schäf­ti­gen. Wie wir al­le wis­sen, gibt es bei 200 Jah­ren in Deutsch­land vie­le The­men­fel­der, mit de­nen man sich kri­tisch aus­ein­an­der­set­zen kann – et­wa mit der Oper wäh­rend der Na­zi-Zeit.

Jetzt müs­sen Sie uns noch mal kurz hel­fen. Die 100 Jah­re leuch­ten ein. Das ist der Über­gang des ehe­mals Hö­fi­schen nach dem En­de der Mon­ar­chie in Vol­kes Hand. Kurz­fris­tig wa­ren das ja sehr be­weg­te Zei­ten hier in Mün­chen.

Ge­nau. Sehr span­nend.

Die Oper gab’s auch schon vor­her. Wie kom­men Sie auf die 200 Jah­re?

Hier geht es um das Jahr, in dem das Ge­bäu­de, in dem wir uns heu­te noch be­fin­den, ge­baut wur­de. Das Na­tio­nal­thea­ter wur­de 1818 ge­baut. Es gab vor­her das Kö­nig­li­che Thea­ter, das heu­te – nicht ganz auf dem al­ten Platz – das Cu­vil­liès­thea­ter ist. Au­ßer­dem gab es noch ein Thea­ter am Sal­va­tor­platz, das heu­te nicht mehr steht. Das Na­tio­nal­thea­ter sieht heu­te fast noch so aus wie vor 200 Jah­ren. Zwi­schen­durch ist es zwei­mal ab­ge­brannt und im Zwei­ten Welt­krieg zer­stört wor­den.

Der Fi­scher/Klen­ze-Bau. In der Münch­ner All­ge­mein­spra­che geht’s ja ab und an kreuz und qu­er. Den Na­men Na­tio­nal­thea­ter ver­wen­den ja wahr­schein­lich die Al­ler­we­nigs­ten. Vie­le sa­gen, es ist das Opern­haus. Da stei­gen Ih­nen dann die Bal­lett-Kol­le­gen auf die Fü­ße, oder?

Das Ge­bäu­de nennt sich so, die In­sti­tu­ti­on heißt Baye­ri­sche Staats­oper und tat­säch­lich ist das ja auch das wich­ti­ge – die In­sti­tu­ti­on hin­ter dem Ge­mäu­er. Und das Baye­ri­sche Staats­bal­lett ist ein Teil der Staats­oper. Und das Baye­ri­sche Staats­or­ches­ter wol­len wir ja auch nicht ver­ges­sen.

An das Hö­fi­sche muss man im­mer noch ein we­nig den­ken. Stand denn die Oper mit die­ser Tra­di­ti­on in Mün­chen ge­ne­rell ein­mal in der Dis­kus­si­on ra­di­kal in Fra­ge?

Gro­ße Aus­ein­an­der­set­zun­gen gab es nach dem Zwei­ten Welt­krieg. Da­mals wur­de lang dis­ku­tiert, ob man das Haus wie­der auf­bau­en soll. Und wenn ja, ob man das so wie­der er­rich­ten soll, wie es ein­mal war. Es gab Initia­ti­ven, ei­nen da­mals mo­der­nen Bau zu schaf­fen. Und das auch nicht auf dem ver­trau­ten Platz, son­dern wo­an­ders. Da­von nahm man aber wie­der Ab­stand – auf­grund der Initia­ti­ve der Münch­ner Be­völ­ke­rung für ihr Opern­haus. Sie ha­ben sich ve­he­ment da­für stark ge­macht, das ur­sprüng­li­che Ge­bäu­de in sei­ner al­ten Gestalt wie­der her­zu­stel­len, so dass es 1963 so wie­der er­öff­net wer­den konn­te, wie wir das Na­tio­nal­thea­ter heu­te ken­nen.

Schön, wenn die Stadt so lei­den­schaft­lich hin­ter ih­rer Oper steht.

Wohl war. Und das spü­ren wir auch im All­tag. Im Ge­gen­satz zu Häu­sern mit ei­ner ähn­li­chen pro­gram­ma­ti­schen Aus­rich­tung liegt der An­teil der lo­ka­len Be­su­cher un­ge­bro­chen hoch. Das än­dert sich ein we­nig wäh­rend un­se­rer Fest­spie­le im Ju­li.

Da fliegt die hal­be Welt ein.

Rich­tig, die Münch­ner Opern­fest­spie­le ste­hen ja am An­fang ei­nes gan­zen Rei­gens von Som­mer­fest­spie­len: Bay­reuth, Salz­burg, Aix-en-Pro­vence… Der Mam­mut-An­teil un­ter dem Jahr liegt aber bei den Münch­nern, dem Um­land und Bay­ern. Wir ha­ben ei­ne ho­he An­teil­nah­me un­se­res Pu­bli­kums, das sich ger­ne auch ein­bringt in den vie­len Rah­men­ver­an­stal­tun­gen, die wir zu un­se­ren Auf­füh­run­gen ma­chen.

Bis hin zum Be­la­gern der Büh­nen­pfor­te, wenn die Stars raus­kom­men.

(lacht) Das gibt’s na­tür­lich auch. Das ge­hört für mich aber da­zu. Man­che Künst­ler müs­sen sich zwar ge­le­gent­lich in Si­cher­heit brin­gen, da­mit sie von ih­ren Fans nicht um­ge­rannt wer­den, aber die Be­geis­te­rung der Fans ist doch was Schö­nes.

Die meis­ten Stars dürf­ten das auch ge­nie­ßen. Es gibt kei­nen ge­hei­men Flucht­weg über die Hin­ter­trep­pe, oder?

Es gibt durch­aus ei­nen Hin­ter­aus­gang. Aber die meis­ten lie­ben den Rum­mel ja. Des­we­gen kann das Li­ve-Er­leb­nis auch nicht durch DVD oder CD er­setzt wer­den. Nur li­ve spürt man die Nä­he und ist auf ei­ne ganz an­de­re Wei­se emo­tio­nal in­vol­viert. Es sind eben ech­te Men­schen bei uns auf der Büh­ne. Ver­ständ­lich, dass man de­nen hin­ter­her auch wirk­lich na­he sein möch­te.

Für wel­che wei­te­ren Ju­bi­lä­ums­ak­tio­nen kann man den Münch­nern denn jetzt schon den Mund wäss­rig ma­chen?

Es wird ei­ne gan­ze Men­ge ge­ben, so viel kann man schon ver­ra­ten. Un­ter an­de­rem steht ei­ne Ver­an­stal­tung un­se­rer Dra­ma­tur­gie im Fe­bru­ar spe­zi­ell un­ter der Aus­ein­an­der­set­zung mit dem The­ma „Ge­liebt/ ge­hasst ...“. Im Spät­herbst wird ei­ne Do­ku­men­tar­thea­ter-Trup­pe die Be­zie­hun­gen un­se­res Münch­ner Pu­bli­kums zu uns be­leuch­ten. Wir ha­ben ja teil­wei­se noch Ins­ze­nie­run­gen aus den 60er Jah­ren im Re­per­toire, von de­nen man weiß, dass gleich meh­re­re Ge­ne­ra­tio­nen mit ih­nen groß ge­wor­den sind. „La Bo­hè­me“oder „Ma­dame But­ter­fly“, ste­hen schon sehr lan­ge bei uns auf dem Spiel­plan. Auch „Die Zau­ber­flö­te“wird nächs­tes Jahr ein klei­nes Ju­bi­lä­um bei uns fei­ern. Ins­ze­nie­run­gen wie die­se sind Aus­gangs­punkt für die Thea­ter­ma­cher, die Be­zie­hun­gen der Stadt zu un­se­rer Oper ge­nau­er zu un­ter­su­chen. Au­ßer­dem bin ich sehr ge­spannt auf ein sehr schö­nes Pro­jekt: ein Vir­tu­al-Rea­li­ty-Oper­n­er­leb­nis.

Wie muss man sich das vor­stel­len?

Wir wol­len in der gan­zen Stadt prä­sent sein mit In­stal­la­tio­nen, an de­nen man sich per VR-Bril­le in die Oper bea­men kann. Aber nicht in ei­ne her­kömm­li­che Vor­stel­lung, son­dern an Or­te, die das Pu­bli­kum sonst nicht sieht – zum Bei­spiel in den Bal­lett­pro­ben­saal oder in den Orches­ter­gra­ben wäh­rend ei­ner Vor­stel­lung! Wer hat nicht schon mal da­von ge­träumt, vor ei­nem ju­beln­den Pu­bli­kum zu ste­hen und den Ap­plaus ent­ge­hen zu neh­men? Das wird al­les mög­lich sein ...

Und ganz am En­de der Groß­ak­ti­on ge­hen Sie dann mit ei­nem Stift an das Pla­kat und strei­chen das „Ge­hasst“.

Wie ge­sagt, es ist schon ganz gut, dass wir po­la­ri­sie­ren. Sonst wä­re es doch lang­wei­lig. In­ter­view: Ru­pert Som­mer

Wir über­le­gen uns im­mer ...

... wie wir mög­lichst vie­le Leu­te an­spre­chen

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