Mo­dern von ges­tern

Die Volks­mu­sik­ta­ge im Fraun­ho­fer gel­ten seit den Neun­zi­ger­jah­ren als Vor­zei­ge­po­di­um für ech­te Volks­mu­sik und welt­mu­si­ka­li­sche Al­ter­na­ti­ven.

In München - - CONCERTS -

Weit über München hin­aus be­kannt sind Gi­ta­nes Blon­des, die am 23. Ja­nu­ar Bal­kan- und Klez­mer­mu­sik, ge­mischt mit iri­schem, rus­si­schem und süd­ame­ri­ka­ni­schem Lied­gut prä­sen­tie­ren. Die Ho­ame­li­gen sind drei Da­men, die mit Vio­li­ne, Har­fe, Kon­tra­bass und drei­stim­mi­gem Ge­sang au­then­ti­sche Volks­mu­sik neu in­ter­pre­tie­ren (24.1.). Ma­rie-Jo­se­fin Mel­chi­or und Jo­hann Zel­ler nen­nen sich Klang­zeit und spie­len zu­sam­men mit dem Har­fe­nis­ten Ki­ko Pe­dro­zo, der schon Auf­nah­men mit Ca­the­ri­na Va­len­te mach­te, wun­der­ba­re Welt­mu­sik (25.1.). Das Ru­di Zapf Trio (26.1.) und Opas Dirndl (27.1.) muss man als al­te Be­kann­te der Volks­mu­sik­ta­ge eben­so be­grü­ßen, wie den Nie­der­baye­ri­schen Mu­si­kan­ten­stamm­tisch zum Früh­schop­pen am 28. Ja­nu­ar. Wie­ner Lie­der von der Wie­ner Brut (30.1.) und Strau­bin­ger & Himpsl (31.1.) be­schlie­ßen als Ge­heim­tipp den Ja­nu­ar, im Fe­bru­ar geht es wei­ter mit der Fa­mi­li­en­mu­sik Ser­vi, die Trup­pe be­dient Stei­ri­sche, Hack­brett, Har­fe, Maul­trom­mel, Trom­pe­te, Kon­tra­bass, Höl­zer­nes Glach­ter und Scherr­zi­ther, beim Kon­zert am 1. Fe­bru­ar er­lebt das Pu­bli­kum Pol­ka, Wal­zer oder un­ga­ri­scher Csar­das mit Mun­d­art­ver­serln und Cou­plets. Liad­ha­ber nennt sich die Grup­pe um die Volks­lied­for­sche­rin Dag­mar Held, im Mit­tel­punkt ste­hen hier Wirts­haus­lie­der und Bal­la­den, die in den letz­ten drei Jahr­zehn­ten in Baye­risch-Schwa­ben und in Süd­ost­eu­ro­pa auf­ge­zeich­net wur­den (2.2.). Zu ei­ner mu­si­ka­li­sche Le­sung la­den Kar­lHeinz Hum­mel (Au­tor) und Bar­ba­ra Eck­mül­ler (Har­fe) am 3. Fe­bru­ar, es geht da­bei ei­ne „aquadä­mo­ni­sche“Ge­schich­ten­samm­lung, die ins his­to­risch­sa­gen­haf­te Alt­bay­ern der Fluss-, Au­en­und Se­en­land­schaf­ten führt. Wer schon im­mer mal im Wirts­haus jo­deln woll­te, hat bei Früh­schop­pen am Sonn­tag, den 4. Fe­bru­ar mit Trau­di Si­fer­lin­ger Ge­le­gen­heit da­zu, hin­ten im Thea­ter lädt par­al­lel Hel­mut Eckl zu sei­nem 167. Früh­schop­pen mit Gast Jo­sef Pret­te­rer, der sein 20. Büh­nen­ju­bi­lä­um fei­ert. Fri­scher Wind ist am 6. Fe­bru­ar mit Tom und Bas­ti ga­ran­tiert, die bei­den gel­ten als „waid­le­ri­sche Ant­wort des 21. Jahr­hun­derts“auf die Volks­sän­ger­o­ri­gi­na­le Weiß Ferdl und Ro­ider Jackl. Ka­ba­rest prä­sen­tie­ren ei­ne lie­bes­voll-kri­ti­sche Hom­mage an München mit Cou­plets, Chan­sons und Songs (7.2.). Wer Volks­mu­sik hö­ren will, wie es sie kaum mehr gibt, der soll­te sich die Ickin­ger Sän­ger & Stoi­ber Baum mit den Mu­si­kern Franz Ei­mer, Heinz Stoi­ber und Han­si Dondl nicht ent­ge­hen las­sen am 8. Fe­bru­ar. Im nächs­ten Heft geht es dann wei­ter ... Al­le In­fos un­ter www.fraun­ho­fer­thea­ter.de

Volks­sän­ger im 21. Jahr­hun­dert: TOM UND BAS­TI

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