Roya­le Bie­re und ge­er­de­te Gas­tro­no­mie

In München - - RAUS AUS MÜNCHEN -

Brau­haus Bruck: Die Hand­wer­ker­ar­bei­ten lau­fen noch auf vol­len Tou­ren, denn am kom­men­den Frei­tag (20.4.) will die Tra­di­ti­ons­wirt­schaft in Fürs­ten­feld­bruck schließ­lich wie­der er­öff­nen. Man gönnt sich erst­mal ein so­ge­nann­tes Sof­t­o­pening, der gro­ße of­fi­zi­el­le Pau­ken­schlag ist der­zeit für Mit­te Mai ge­plant. Schön wä­re na­tür­lich am Brü­cken­wo­chen­en­de (10.5. bis 13.5.) mit Va­ter- und Mut­ter­tag. Ganz si­cher zum Be­ginn der Bier­gar­ten­sai­son. Ins­ge­samt wird sich nicht gra­vie­rend viel än­dern, neu­er halt und fri­scher. Auch die gut bür­ger­lich baye­ri­sche Kü­che bleibt. Der Schwei­ne­bra­ten z.B. wird mit 13.60 Eu­ro zu Bu­che schla­gen, die Bie­re mit 3.60 bzw. 3.80 Eu­ro. Die zu­ge­hö­ri­ge Mart­hab­räu­hal­le mit ih­ren 600 Plät­zen soll al­ler­dings häu­fi­ger zum Ein­satz kom­men und als ei­ne der schöns­ten Ver­an­stal­tungs­lo­ca­ti­ons wie­der auf­le­ben. Und nach 25 Jah­ren Part­ner­schaft als Fest­wirt des Bru­cker Volks­fes­tes hat Jochen Mörz letzt­end­lich auch den Zu­schlag der Kö­ni­gLud­wig-Braue­rei für de­ren Gas­tro­no­mie be­kom­men. Die Toch­ter der Fest­wirt­fa­mi­lie, die nicht nur in Bay­ern mit ih­rem Equip­ment von Fest zu Fest un­ter­wegs ist (s.u.) – u.a. auch in Mar­seil­le und Paris – wird das Brau­haus lei­ten, Bru­der Andre­as hat als Koch ein Au­ge auf die Kü­che.

Kö­nig­li­che Bie­re: Mal ehr­lich – so ein bis­serl roya­ler Gla­mour und ein hand­fes­ter Streit um den Ein­zug auf die Wiesn ver­mit­teln doch den zu­sätz­li­chen Pri­ckel, den das baye­ri­sche Un­ter­ta­nen­volk so gern hat. Ein ech­ter Uren­kel un­se­res letz­ten Wit­tels­ba­cherKö­nigs Lud­wig III ist er S.K.H. Luit­pold Prinz

von Bay­ern, In­ha­ber der Kö­nig Lud­wig Schloss­braue­rei Kal­ten­berg und Ge­schäfts­füh­rer der Kö­nig Lud­wig In­ter­na­tio­nal Gm­bH & Co. KG – und 1979 grün­de­te er das Kal­ten­ber­ger Rit­ter­tur­nier. Im Ok­to­ber 2011 über­nahm er dar­über hin­aus die Por­zel­lan­ma­nu­fak­tur Nym­phen­burg. In Schloss Kal­ten­berg (45 Ki­lo­me­ter west­lich von Mün­chen) nahm al­les sei­nen An­fang, von hier aus zog 1976 das Kö­nig Lud­wig Dun­kel aus auf sei­nen Sie­ges­zug durch Deutsch­land, be­grün­de­te die Re­nais­sance des Dun­kel­bie­res und wur­de Markt­füh­rer in die­sem Seg­ment. Seit 1980 wird das kö­nig­li­che Bier nun auch im ehe­ma­li­gen Mart­hab­räu in Fürs­ten­feld­bruck ge­braut. Kö­nig Lud­wig Weiß­bier Hell, Dun­kel, Leicht und Al­ko­hol­frei. Wei­te­re Brau­stät­ten gibt es in­zwi­schen in Holz­kir­chen (Kö­nig Lud­wig Hell) und in Thann­hau­sen (100 Ki­lo­me­ter west­lich von Mün­chen bei Augs­burg) mit den Mar­ken „Post­bräu“und „Münz“so­wie Er­fri­schungs­ge­trän­ke und Mi­ne­ral­was­ser un­ter dem Na­men „Thann­häu­ser“. www.ko­enig-lud­wig-braue­rei.com

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