Mün­chen ist mu­si­ka­lisch bunt

... und zeigt sich im April von sei­ner hö­rens­wer­tes­ten Sei­te

In München - - CONCERTS -

Für ei­nen be­gna­de­ten Mix aus Afro­pop, Jazz und Welt­mu­sik steht seit eh‘ und je der Na­me Bi­boul Da­rouiche. Der in Mün­chen wahl­be­hei­ma­te­te Kom­po­nist und StarPer­cus­sio­nist aus Ka­me­run ar­bei­te­te be­reits mit eben­so un­ter­schied­li­chen wie ar­ri­vier­ten Künst­lern, dar­un­ter Klaus Dol­din­ger, Al di Meo­la, Pee Wee El­lis, Roy Ay­ers, Patrick Sca­les, Ro­ber­to Di Gioia, Jazz Bal­ti­ca En­sem­ble so­wie die Bi­gBands des WDR, NDR und des HR. (20.4. Im­port Ex­port)

Ori­ent meets Jazz: Ge­ra­de im Hin­blick auf die eben­so dum­me wie über­flüs­si­ge Dis­kus­si­on, ob der Is­lam nun zu Deutsch­land ge­hört oder nicht, ist die­ses mu­si­ka­li­sche Zu­sam­men­spiel vom Oud-Spie­ler Layth Ab­dul Ameer mit dem Jazz-Sa­xo­pho­nis­ten Mar­tin See­li­ger ein über­aus po­si­ti­ver und wich­ti­ger Mo­ment der Be­geg­nung und des Aus­tau­sches. Die bei­den Mu­si­ker aus ver­schie­de­nen Kul­tur­krei­sen im­pro­vi­sie­ren, va­ri­ie­ren und ver­bin­den in ih­ren Stü­cken den Cha­rak­ter bei­der In­stru­men­te und Stil­rich­tun­gen und las­sen da­bei dem Pu­bli­kum den nö­ti­gen Frei­raum für ei­ge­ne In­ter­pre­ta­tio­nen und As­so­zia­tio­nen. (20.4. Initia­tiv­grup­pe)

Ma­ma­dou Dia­ba­te & Per­cus­sion Ma­nia zün­den ein Feu­er­werk auf dem Bal­a­fon und an den ver­schie­dens­ten Per­cus­sio­nin­stru­men­ten. Der Vir­tuo­se aus ei­ner tra­di­tio­nel­len Mu­si­ker­fa­mi­lie in Bur­ki­na Fa­so zählt wohl zu den bes­ten Bal­a­fon-Spie­lern welt­weit. Sei­ne Kon­zer­te ver­zau­bern, füh­ren auf un­ter­halt­sa­me Wei­se durch die Ge­schich­ten des Sam­bla-Vol­kes und sind ei­ne Hom­mage an die Jahr­tau­sen­de al­te Kul­tur West­afri­kas. (21.4. Black Box)

An­to­nio Li­za­na, das sind mul­ti­ple Klang­wel­ten, Fla­men­co und Jazz, Stim­me und Sa­xo­phon, Im­pro­vi­sa­ti­on und Ver­füh­rung. „Ori­en­te“, das jüngs­te Al­bum des spa­ni­schen Aus­nah­me­künst­lers, bringt nun auch noch den Reich­tum und die Schön­heit ara­bi­scher Mu­sik mit ins Spiel. (21.4. Un­ter­fahrt)

Club-Beats ver­sus Stra­ßen­mu­sik? Geht das? Und wie ... Äl Ja­wa­la fan­den ei­nen akus­ti­schen Weg, den Druck um­zu­set­zen: Za­cki­ge Bal­kan-Folk­lo­re und fei­ne Soul-Tu­nes clas­hen mit schie­ben­den Dan­ce-Beats – me­lan­cho­lisch, düs­ter, ver­spielt und avant­gar­dis­tisch glei­cher­ma­ßen. Mit im Ge­päck ha­ben sie ihr drit­tes Al­bum „Hyp­no­pho­nic“. (28.4. Am­pe­re)

Der Sän­ger, Lie­der­ma­cher, In­stru­men­ta­list und Kom­po­nist Al­ki­no­os Io­an­n­i­dis öff­net sich, al­lein auf der Büh­ne, den im­men­sen Mög­lich­kei­ten des Zu­sam­men­spiels zwi­schen Künst­ler und Pu­bli­kum und wid­met sich da­bei ganz dem Geist des Au­gen­blicks. In in­ti­mer At­mo­sphä­re in­sze­niert der Zyp­rer sei­ne Lie­der ganz sch­licht in ih­rer ur­sprüng­li­chen Form, ver­wund­bar, ly­risch und kraft­voll. (24.4. Carl-Orff-Saal)

Club-Beats vs. Bal­kan-Folk: ÄL JA­WA­LA

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