Ge­gen Antisemitismus

In München - - TIPPS & TRENDS -

Die Häu­fung an­ti­se­mi­ti­scher Über­grif­fe in den ver­gan­ge­nen Wo­chen ent­setzt vie­le zu­tiefst. Sie ist Aus­druck ei­nes ge­sell­schaft­li­chen Kli­mas, in dem sich men­schen­feind­li­che Ein­stel­lun­gen im­mer öf­ter in Form men­schen­ver­ach­ten­der Pa­ro­len und Ta­ten ent­la­den. Es ist un­er­träg­lich, dass Jü­din­nen und Ju­den in Deutsch­land wie­der bzw. im­mer noch in Angst vor Be­schimp­fun­gen und Be­lei­di­gun­gen, vor Aus­gren­zung oder gar vor ge­walt­tä­ti­gen Über­grif­fen le­ben müs­sen. Des­halb sind al­le Münch­ne­rin­nen und Münch­ner un­ter der Schirm­herr­schaft von Ober­bür­ger­meis­ter Die­ter Rei­ter (Fo­to) und In­sti­tu­tio­nen, Or­ga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­nen und Initia­ti­ven wie u.a. das Jü­di­sches Mu­se­um Mün­chen, der Kreis­ju­gend­ring Mün­chenS­tadt, die KZ-Ge­denk­stät­te Dach­au, Lich­ter­ket­te e.V., Lud­wig-Ma­xi­mi­li­an­sU­ni­ver­si­tät Mün­chen, Mün­chen ist bunt! e.V. und Münch­ner Fo­rum für Is­lam e.V. da­zu auf­ge­ru­fen, am 8. Ju­ni auf dem St.-Ja­kobs-Platz um 14.30 Uhr ein ein­drucks­vol­les Zei­chen un­ter dem Mot­to Zu­sam­men­ste­hen ge­gen Antisemitismus und der So­li­da­ri­tät mit den Münch­ner Jü­din­nen und Ju­den zu set­zen – mit oder oh­ne Kip­pa. Gleich­zei­tig wird an die Zer­stö­rung der ehe­ma­li­gen Münch­ner Haupt­syn­ago­ge vor 80 Jah­ren er­in­nert.

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