Wee­zer

In München - - FRISCH GEPRESST -

Black Al­bum (War­ner) Nach blau, rot, grün und weiß nun al­so schwarz. Und nicht nur farb­lich ha­ben sich Ri­vers Cuo­mo und sei­ne Wee­zer ver­än­dert. Los geht’s gleich mal mit dem von Ma­ri­a­chi-Blä­sern und Klez­mer-Gei­gen glei­cher­ma­ßen un­ter­füt­ter­ten funky Neo-Soul-Stom­per „Can’t Knock The Hust­le“. Und ja, es liest sich so schau­er­lich, wie’s klingt. „Zom­bie Bas­tards“wie­der­um ist ein Som­mer­hit par ex­cel­lence: Uku­le­le, Beachfeeling und Mit­singre­frain in­klu­si­ve. Ei­ne Hym­ne, kei­ne Fra­ge, und hier er­kennt man ihn wie­der, den ty­pi­schen Wee­zer-Schalk im Na­cken des Al­ter­na­ti­ve-Pop. Und es wird bes­ser, Stück für Stück: Ge­ra­de­zu beat­leesk an­ge­haucht die Po­wer-Bal­la­den „High As A Ki­te“und „Pie­ce Of Ca­ke“, ori­gi­nell auch der Sta­di­on-Stamp­fer „Li­ving in L.A.“mit dem „So Lo­nely“-Po­li­ce-Zi­tat, die R’n’B-meets-Emo-Hom­mage „Ca­li­for­nia Snow“und das char­mant an die An­fän­ge der Band ge­mah­nen­de „I’m Just Being Ho­nest“.

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