Jim Di­ne: I ne­ver look away.

Bis 12. Mai im Kunst­foy­er

In München - - AUSSTELLUNGEN -

Ba­sis die­ser Aus­stel­lung ist ei­ne Schen­kung, die Jim Di­ne vor zwei Jah­ren der Al­ber­ti­na über­ge­ben hat: über 230 Selbst­por­träts, die von 1950 bis heu­te in den un­ter­schied­lichs­ten Tech­ni­ken ent­stan­den sind – Zeich­nun­gen, Druck­gra­fi­ken und Fo­to­gra­fi­en. Wie wich­tig dem USame­ri­ka­ni­schen Künst­ler die Be­schäf­ti­gung mit dem Selbst ist, be­schreibt er so: „Wenn ich an ei­nem Spie­gel oder ei­ner re­flek­tie­ren­den Ober­flä­che vor­bei­ge­he, wer­fe ich, aus wel­chem Win­kel auch im­mer, ei­nen gründ­li­chen Blick auf mein Ge­sicht (…) Ich bin es, der mich selbst be­ob­ach­tet, um in der Se­kun­de, in der ich mich selbst im Spie­gel­bild wahr­neh­me, das so­ge­nann­te Selbst­por­trät zu re­vi­die­ren, zu for­men. Ich (…) spü­re auch das psy­cho­lo­gi­sche Mo­ment, wenn mein Ge­sicht so aus­sieht, als hät­te ich es noch nie zu­vor ge­se­hen. Ich se­he nie weg.“

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