Er­neut deut­lich we­ni­ger Kre­dit­in­sti­tu­te und Fi­lia­len

Ipf- und Jagst-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

(dpa) - Fi­li­al­ster­ben und Fu­si­ons­druck auf dem deut­schen Ban­ken­markt hal­ten an­ge­sichts der Zins­flau­te nach An­ga­ben der Bun­des­bank un­ver­min­dert an. Die Zahl der Kre­dit­in­sti­tu­te sank im ver­gan­ge­nen Jahr um 65 auf 1823 Fi­nanz­häu­ser, wie die No­ten­bank am Don­ners­tag in Frank­furt mit­teil­te. „Das her­aus­for­dern­de Wett­be­werbs­um­feld und ins­be­son­de­re das an­hal­tend nied­ri­ge Zins­ni­veau ma­chen den In­sti­tu­ten zu schaf­fen und ver­an­las­sen sie zu deut­li­chen Kos­ten­ein­spa­run­gen“, er­läu­ter­te Bun­des­bank­vor­stand Joa­chim Wu­er­me­ling. Vor al­lem für klei­ne­re und mitt­le­re Ban­ken sei der Druck zum Zu­sam­men­schluss ge­stie­gen. Fu­sio­nen gab es vor al­lem im La­ger der Volks- und Raiff­ei­sen­ban­ken (57 Zu­sam­men­schlüs­se) so­wie im Spar­kas­sen­sek­tor (13). Der deut­sche Markt ist be­son­ders hart um­kämpft, die Ban­ken­dich­te be­son­ders hoch.

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