Leu­te

Ipf- und Jagst-Zeitung - - KULTUR -

Schrift­stel­ler

Hen­ryk M. Bro­der

(71, Fo­to: dpa) ver­zich­tet auf den Jo­han­nHein­rich-VoßP­reis für Li­te­ra­tur und Po­li­tik der nie­der­säch­si­schen Stadt Ot­tern­dorf. „Da läuft ei­ne Kam­pa­gne ge­gen mich, ge­gen die ich mich nicht zur Wehr set­zen will. Das ist mir al­les zu an­stren­gend“, sag­te der Au­tor der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. „Welt“Her­aus­ge­ber Ste­fan Aust, der Spre­cher der Ju­ry ist, sag­te: „Ich ha­be gro­ßes Ver­ständ­nis für sei­ne Ent­schei­dung und fin­de es zu­gleich be­dau­er­lich, dass ein kri­ti­scher Jour­na­list der­ar­tig dif­fa­miert wird.“Bro­der ist ge­gen ei­ne li­be­ra­le Flücht­lings­po­li­tik und hat et­wa als Un­ter­stüt­zer der rechts­kon­ser­va­ti­ven „Er­klä­rung 2018“für Auf­se­hen ge­sorgt. Dar­in heißt es: „Mit wach­sen­dem Be­frem­den be­ob­ach­ten wir, wie Deutsch­land durch die il­le­ga­le Mas­sen­ein­wan­de­rung be­schä­digt wird.“Kri­ti­ker wer­fen ihm vor, sich men­schen­ver­ach­tend über Ge­flüch­te­te zu äu­ßern. Dass der 71-Jäh­ri­ge als Per­sön­lich­keit ge­ehrt wer­den soll­te, die sich um Hu­ma­nis­mus, Auf­klä­rung, Men­sch­lich­keit und Frei­heit ver­dient ge­macht hat, stieß auf Ab­leh­nung. Bro­der selbst sag­te, er kri­ti­sie­re die Flücht­lings­po­li­tik, nicht die Flücht­lin­ge. (dpa) Für Hol­ly­wood­star

(Fo­to: dpa) sind Ki­no­fil­me durch das Fernsehen zu ei­nem „Re­tro-Gen­re“ge­wor­den. Der „Grea­se“-Star be­dau­er­te auf dem Film­fes­ti­val von Can­nes, dass die dra­ma­ti­schen Fil­me, durch die er Be­kannt­heit er­langt ha­be, nicht mehr so ge­fragt sei­en. „Wir ver­su­chen, auf der Ki­n­o­lein­wand an ei­ner Art Re­troGen­re fest­zu­hal­ten“, sag­te der 64Jäh­ri­ge am Mitt­woch­abend. Er brach­te sei­ne gan­ze Fa­mi­lie nach Can­nes zur Pre­mie­re sei­nes neu­en Films „Got­ti“über ei­nen New Yor­ker Ma­fia-Boss. In dem Film spielt sei­ne Frau Kel­ly Pres­ton die Ehe­frau der Haupt­fi­gur, ih­re ge­mein­sa­me Toch­ter ist ihr Film­kind. (dpa)

John Tra­vol­ta

Der Lei­ter der Ber­li­na­le-Rei­he Fo­rum,

Chris­toph Ter­hech­te

(Fo­to: dpa), hört zum Ju­li 2018 auf. Ter­hech­te möch­te sich nun neu­en be­ruf­li­chen Auf­ga­ben stel­len, teil­ten die In­ter­na­tio­na­len Film­fest­spie­le Ber­lin und das Ar­senal mit. Ter­hech­te hat­te die Lei­tung der Sek­ti­on 2001 von Fo­rum-Grün­der Ul­rich Gre­gor über­nom­men. (dpa)

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