„Der Ell­wan­ger Weih­nachts­markt ist ein­ma­lig“

KBS Wört und Fa­mi­lie Schre­cken­hö­fer tei­len sich den ers­ten Platz für die schöns­te Hüt­te

Ipf- und Jagst-Zeitung - - ELLWANGEN - Von Pe­tra Rapp-Ne­u­mann

- Fa­mi­liä­res Am­bi­en­te vor his­to­ri­scher Ku­lis­se, stim­mungs­vol­les Flair ge­treu dem Mot­to „Will­kom­men da­heim“, fest­lich de­ko­rier­te Hüt­ten, lie­be­voll Hand­ge­fer­tig­tes und al­ler­lei Schö­nes, das zum Fest der Lie­be Freu­de macht: Der Ell­wan­ger Weih­nachts­markt am zwei­ten Ad­vents­wo­chen­en­de ist ein ver­trau­tes Stück Hei­mat. Kult ist er so­wie­so. Of­fi­zi­ell er­öff­net ha­ben ihn ges­tern Abend Ober­bür­ger­meis­ter Karl Hil­sen­bek und Pro-Ell­wan­gen-Vor­stand Xa­ver Franz We­ber. Die Ju­ry hat­te die Qu­al der Wahl der schöns­ten Hüt­te und ver­gab den ers­ten Platz gleich zwei­mal.

„Der Ell­wan­ger Weih­nachts­markt ist ein­ma­lig“, er­klär­te Ober­bür­ger­meis­ter Karl Hil­sen­bek und freu­te sich, dass der Markt in die­sem Jahr wie­der „kom­pakt“rund ums Fuchs­eck statt­fin­det: „Das sind wir ge­wohnt. Je en­ger es wird, des­to woh­ler füh­len wir uns.“Recht hat er: Schon am Frei­tag­abend konn­te man auf Tuch­füh­lung ge­hen, so viel war los in der Ell­wan­ger Ci­ty. Un­ter Glüh­wein­duft zo­gen Hun­der­te Be­su­cher ge­mäch­lich am fest­lich il­lu­mi­nier­ten Fuchs­eck vor­bei. Von der Te­di-Fas­sa­de mach­ten Schnee­mann, San­ta Claus und Co. in glit­zern­den Ne­on­far­ben Lust aufs Fest. Kei­ne Chan­ce für Weih­nachts­muf­fel.

Ein­ma­lig, so der OB, sei der Weih­nachts­markt, weil es ihn al­le Jah­re wie­der nur für drei Ta­ge ge­be: „Da pa­cken wir al­les rein“, ver­sprach Hil­sen­bek. Ein­ma­lig auch we­gen des üp­pi­gen mu­si­ka­li­schen Rah­men­pro­gramms und ku­li­na­ri­scher Köst­lich­kei­ten aus der Re­gi­on. Und na­tür­lich we­gen der Fül­le des ver­lo­cken­den An­ge­bots, bei dem nicht Kom­merz im Mit­tel­punkt steht, son­dern Ge­müt­lich­keit, Nost­al­gie, ein Hauch Ro­man­tik und das gu­te Ge­fühl, zu Hau­se zu sein. Auch „In­door“, so das Stadt­ober­haupt, sei viel ge­bo­ten mit As­ma Ge­bre­lo­els Alm­hüt­te auf dem Markt­platz oder bei der Feu­er­zan­gen­bow­le der So­r­op­ti­mis­tin­nen.

Pro-Ell­wan­gen-Vor­stand Xa­ver Franz We­ber be­ton­te ne­ben der ho­hen Qua­li­tät des An­ge­bots an den zau­ber­haft de­ko­rier­ten Stän­den die so­zia­le Kom­po­nen­te: „Vie­le Be­schi­cker en­ga­gie­ren sich für ei­ne gu­te Sa­che.“Die Ju­ry ha­be sich ein Zeit­li­mit ge­setzt, um über­haupt ei­ne Ent­schei­dung tref­fen zu kön­nen, wel­che der Hüt­ten die schöns­te sei. Über Platz drei freu­te sich Ber­na­det­te Kohler in ih­rer „Kohler-Hüt­te“in der Ma­ri­en­stra­ße. Auf dem zwei­ten Platz lan­de­te das Kin­der­heim Graf. Den ers­ten Platz tei­len sich Ul­ri­ke und To­bi­as Schre­cken­hö­fer aus Neu­ler und die Kon­rad-Bie­sal­ski-Schu­le Wört.

Bis Sonn­tag­abend wird der Weih­nachts­markt wie­der Tau­sen­de Be­su­cher aus nah und fern an­zie­hen. Das Ver­gnü­gen kom­plett ma­chen die Ell­wan­ger Ge­schäf­te, die am heu­ti­gen Sams­tag bis 20 Uhr ge­öff­net ha­ben. Sie ha­ben sich vie­le be­son­de­re Ak­tio­nen ein­fal­len las­sen. Am heu­ti­gen Sams­tag, 8. De­zem­ber, ist der Weih­nachts­markt von 11 bis 22 Uhr ge­öff­net, am Sonn­tag, 9. De­zem­ber, von 11 bis 18 Uhr.

FO­TO: THO­MAS SIED­LER

Der Ell­wan­ger Weih­nachts­markt ist er­öff­net. Am Frei­tag herrsch­te be­reits re­ger Be­trieb.

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