Neue Vor­wür­fe in Be­ra­te­raf­fä­re bei der Bun­des­wehr

Ipf- und Jagst-Zeitung - - NACHRICHTEN & HINTERGRUND -

(AFP) - In der Be­ra­te­raf­fä­re bei der Bun­des­wehr gibt es we­ni­ge Ta­ge vor der ers­ten Sit­zung des Bun­des­tags-Un­ter­su­chungs­aus­schus­ses neue Vor­wür­fe ge­gen die Be­ra­tungs­fir­ma Ac­cen­ture. Wie die „Bild am Sonn­tag“(BamS) be­rich­te­te, muss sich die Fir­ma für IT-Stra­te­gie­be­ra­tung nach Vor­wür­fen der Vet­tern­wirt­schaft nun auch we­gen mög­li­chen Be­trugs recht­fer­ti­gen. Nach „BamS“-In­for­ma­tio­nen soll ein Ma­na­ger 2017 Be­ra­tungs­stun­den für ITPro­jek­te dop­pelt ab­ge­rech­net ha­ben. Dies sei zu­nächst nicht auf­ge­fal­len, weil un­ter­schied­li­che Be­hör­den an den ent­spre­chen­den Rah­men­ver­trä­gen be­tei­ligt ge­we­sen sei­en. Ac­cen­ture soll durch die fal­schen Rech­nun­gen min­des­tens 25 000 Eu­ro zu viel kas­siert ha­ben.

Ein Spre­cher des Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­ums be­stä­tig­te der „BamS“: „Bei ei­ner in­ter­nen Prü­fung sind Auf­fäl­lig­kei­ten bei der Abrech­nung von Pro­jek­ten auf­ge­fal­len. Die­se wer­den ak­tu­ell im Hin­blick auf In­halt und Um­fang un­ter­sucht. Im Fal­le der Be­stä­ti­gung wer­den wir ent­schie­den han­deln.“Ac­cen­ture woll­te auf An­fra­ge der Zei­tung zu den Vor­wür­fen nicht Stel­lung neh­men.

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