Schei­den­der Por­sche-Be­triebs­rats­chef Hück ist SPD-Spit­zen­kan­di­dat in Pforz­heim

Ipf- und Jagst-Zeitung - - WIRTSCHAFT -

(AFP) - Der schei­den­de Be­triebs­rats­chef des Sport­wa­gen­her­stel­lers Por­sche, Uwe Hück, ist Spit­zen­kan­di­dat der Pforz­hei­mer SPD für die Ge­mein­de­rats­wahl. Er wur­de am Sams­tag auf Platz eins der SPD-Lis­te ge­wählt, wie der Lan­des­ver­band Ba­den-Würt­tem­berg mit­teil­te. Für Hück stimm­ten dem­nach 41 von 46 an­we­sen­den Kreis­de­le­gier­ten. In Ba­denWürt­tem­berg fin­den am 26. Mai Kom­mu­nal­wah­len statt.

Der SPD-Lan­des­vor­sit­zen­de Andre­as Stoch nann­te die No­mi­nie­rung Hücks „ein star­kes Auf­bruch­si­gnal – für Pforz­heim und die SPD“. Seit Au­gust 2017 steht CDUOber­bür­ger­meis­ter Pe­ter Boch an der Spit­ze der 125 000-Ein­woh­nerS­tadt, er hat­te sich ge­gen den vor­he­ri­gen SPD-Amts­in­ha­ber Gert Ha­ger durch­ge­setzt.

Hück hat­te ur­sprüng­lich er­wo­gen, mit ei­ner ei­ge­nen Lis­te bei den Ge­mein­de­rats­wah­len in Pforz­heim an­zu­tre­ten. Dann hät­te er mit ei­nem SPD-Par­tei­aus­schluss­ver­fah­ren rech­nen müs­sen. Nach In­for­ma­tio­nen der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“soll sich auch der frü­he­re SPD-Chef Sig­mar Ga­b­ri­el da­für ein­ge­setzt ha­ben, Hück wei­ter an die SPD zu bin­den.

Por­sche hat­te am ver­gan­ge­nen Mon­tag mit­ge­teilt, dass Hück sei­ne Äm­ter bei dem Sport­wa­gen­her­stel­ler nie­der­legt. Der 56-Jäh­ri­ge wol­le sich künf­tig „auf sein so­zia­les En­ga­ge­ment, sei­ne Stif­tung und sei­ne Kin­der kon­zen­trie­ren so­wie sich ver­stärkt in der Po­li­tik en­ga­gie­ren“.

FO­TO: DPA

Uwe Hück

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