„Ro­ma“und „Fa­vou­rite“räu­men bei den Baf­t­as ab

Ipf- und Jagst-Zeitung - - KULTUR -

(dpa) - Gro­ße Über­ra­schung bei der Ver­lei­hung der bri­ti­schen Film­prei­se Baf­t­as: Als bes­ter Film wur­de am Sonn­tag­abend in Lon­don das Schwarz-Weiß-Dra­ma „Ro­ma“des me­xi­ka­ni­schen Re­gis­seurs Al­fon­so Cuarón aus­ge­zeich­net. Auch der Preis für den bes­ten Re­gis­seur ging an Cuarón für sei­nen Film über ein in­di­ge­nes Haus­mäd­chen bei ei­ner mit­tel­stän­di­schen me­xi­ka­ni­schen Fa­mi­lie. Zu­dem wur­de „Ro­ma“mit den Prei­sen für bes­ter Nicht-Eng­lisch­spra­chi­ger Film und für die bes­te Ci­ne­ma­to­gra­phie prä­miert. Cuaróns Film gilt als Fa­vo­rit bei der Os­car-Ver­lei­hung in zwei Wo­chen.

Die bri­ti­sche Schau­spie­le­rin Oli­via Col­man be­kam für ih­re Rol­le als eng­li­sche Kö­ni­gin An­ne in „The Fa­vou­rite“nach dem Gol­den Glo­be nun auch die gol­de­ne Bafta-Mas­ke als bes­te Haupt­dar­stel­le­rin. „The Fa­vou­rite“, ei­ne Mi­schung aus Dra­ma und Ko­mö­die des grie­chi­schen Re­gis­seurs Yor­gos Lant­hi­mos, er­hielt ins­ge­samt sie­ben der be­gehr­ten bri­ti­schen Film­prei­se, dar­un­ter für her­aus­ra­gen­der bri­ti­scher Film, bes­tes Ori­gi­nal­dreh­buch, bes­tes Pro­duk­ti­ons­de­sign, bes­tes Ko­s­tüm­de­sign und bes­tes Ma­ke-up.

Als bes­ter Haupt­dar­stel­ler wur­de der US-Ame­ri­ka­ner Ra­mi Ma­lek aus­ge­zeich­net. Im Mu­sik­film „Bo­he­mi­an Rh­ap­so­dy“be­ein­druck­te der 37-Jäh­ri­ge als le­gen­dä­rer Queen-Sän­ger Fred­die Mer­cu­ry. Ma­lek, der be­reits ei­nen Gol­den Glo­be er­hal­ten hat­te, gilt auch bei der Ver­lei­hung der Os­cars in zwei Wo­chen als Fa­vo­rit.

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