RATSCHLÄGE ZUR BE­TREU­UNG UND ERFASSUNG DER MIL­LE­NI­ALS

Karibik - - Tendenzen -

1.-

Im Un­ter­schied zu den vor­an­ge­gan­ge­nen Ge­ne­ra­tio­nen, de­nen es dar­um ging, zu ler­nen, zu ar­bei­ten, zu hei­ra­ten, Kin­der zu be­kom­men und Er­folg zu ha­ben, ist die Welt für die Mil­le­ni­als ein Ort vol­ler Aben­teu­er und Erlebnisse. 2.-

Sie sind von Ge­burt an di­gi­ta­le We­sen. Sie zie­hen das In­ter­net dem kon­ven­tio­nel­len Fern­se­hen vor. 59% von ih­nen sieht Fil­me, au­dio­vi­su­el­les Ma­te­ri­al und be­zieht sei­ne In­for­ma­ti­on aus dem In­ter­net. 3.- Be­völ­ke­rung zwi­schen 18 und 36 Jah­ren. 4.- 81% von ih­nen hat ein Face­book Pro­fil und 83% schläft in der Nä­he des Han­dys. 5.-

Sie nut­zen zahl­rei­che Ka­nä­le und di­gi­ta­le Ap­pa­ra­te für ih­re Tä­tig­kei­ten. 6.-

Ihr Ver­hal­ten ist mul­ti­tas­king, al­so mit der Fä­hig­keit (oder Not­wen­dig­keit), meh­re­re Auf­ga­ben gleich­zei­tig aus­zu­füh­ren. 7.-

Sie sind nicht be­ses­sen dar­auf, ein Haus oder ein Au­to zu be­sit­zen. Sie zie­hen die Kul­tur des Tei­lens vor, au­ßer bei di­gi­ta­len Ge­rä­ten. Sie wol­len und ver­fol­gen das letz­te Mo­bil­te­le­fon und den letz­ten trag­ba­ren Com­pu­ter. 8.-

Sie sind ex­trem so­zi­al. Et­wa 88 % der Mill­en­ni­als ha­ben Pro­fi­le in so­zia­len Netz­wer­ken. Für sie geht es hier­bei nicht nur um ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel, son­dern um ei­nen un­trenn­ba­ren Be­stand­teil ih­res so­zia­len Le­bens.

9.-

Sie sind viel kri­ti­scher, an­spruchs­vol­ler und flüch­ti­ger. 86% der ge­gen­wär­ti­gen Ver­brau­cher er­klärt, dass sie auf­grund ei­ner schlech­ten Kun­den­er­fah­rung die Ge­schäfts­be­zie­hun­gen zu ei­nem Un­ter­neh­men ab­bre­chen wür­den. Vor 4 Jah­ren wa­ren es 59%. 10.-

Die Mill­en­ni­als sind Kun­den, die nicht aus­schließ­lich ei­ne gu­te Be­die­nung wün­schen, son­dern sie for­dern Per­so­nen­be­zo­gen­heit und er­war­ten, dass das Un­ter­neh­men sich auf ih­re Vor­lie­ben ein­stellt. 11.-

Sie sind selbst­be­stimmt und un­ab­hän­gig und wol­len sich als Haupt­per­so­nen füh­len. Sie wert­schät­zen Be­tei­li­gung und Zu­sam­men­ar­beit, zie­hen es vor, zu tei­len als zu be­sit­zen und for­dern neue Wer­te wie Trans­pa­renz, Nach­hal­tig­keit und so­zia­le Ver­pflich­tung. Auf der gan­zen Welt gibt es schät­zungs­wei­se 2 Mil­li­ar­den Mil­le­ni­als, was 32,8% der Welt­be­völ­ke­rung aus­macht. So­mit sind sie nicht nur die künf­ti­ge, son­dern die ge­gen­wär­ti­ge und aktivste Ge­ne­ra­ti­on von Verbrauchern und Nutzern, ein lebendiger und wach­sen­der Markt, den wir we­gen der Aus­wir­kun­gen und Umgestaltungen, die be­reits jetzt von den Un­ter­neh­men ge­for­dert wer­den, voll­kom­men ken­nen­ler­nen müs­sen.

be­reits die zahl­reichs­te von al­len, denn sie über­stei­gen 7,4 Mil­lio­nen Men­schen, wie die Ana­ly­se der Sta­tis­ti­ken der Volks­zäh­lung aus­wei­sen, die vom Pew Re­se­arch Cen­ter vor­ge­nom­men wor­den ist. In Eu­ro­pa be­tra­gen sie über 1 Mil­lio­nen.

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