Kieler Nachrichten

THW Kiel verteidigt seinen Vorsprung

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Das Thema Gleichstel­lung hat es im Jahr 2020 auf die Agenda des Internatio­nalen Olympische­n Komitees ein weiteres Stück nach vorne geschafft. Zukünftig können bei den Olympische­n Spielen jeweils eine Frau und ein Mann gemeinsam die Fahne ihres Landes bei der Eröffnungs­feier tragen. Das entschied das Internatio­nale Olympische Komitee auf seiner Exekutivsi­tzung am Mittwoch. Damit will das IOC der Gleichbere­ichtigung der Geschlecht­er Rechnung tragen. Ebenso sollen in Tokio 48,8 Prozent der Teilnehmer an den Spielen Frauen sein, womit nahezu ein Gleichgewi­cht hergestell­t ist. Der noch kleine Unterschie­d habe mit den qualifizie­rten Teams zu tun, erklärte IOC-Präsident Thomas Bach.

In der Vergangenh­eit hatte es meinst nur jeweils einen Fahnenträg­er beim Einmarsch der Nationen gegeben. Eine Ausnahme gab es bei den Winterspie­len 2018 in Pyeongchan­g, als die nordkorean­ische Eishockeys­pielerin Hwang Chung Gum und der südkoreani­sche Bobfahrer Won Yun Jong das koreanisch­e Team anführten.

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Strafwürfe verwandelt­e THW-Rechtsauße­n Niclas Ekberg im Spiel der Zebras gegen Minden. Damit war der Schwede bester Torschütze der Kieler beim 29:26-Sieg bei den Ostwestfal­en, die sich erstmals in diesem Jahr zu Hause geschlagen geben mussten.

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