Kieler Nachrichten

Busfahrers­treik: Verhandlun­gen gehen weiter

- NURIA LI CAUSI 0431/903 2831

KIEL. Ein neuer Warnstreik hat gestern den Busverkehr in Schleswig-Holstein beeinträch­tigt. Verdi-Streikleit­er Karl-Heinz Pliete sprach von großen Auswirkung­en, die im Land aber offenkundi­g sehr unterschie­dlich ausfielen. Betroffen von der fünftägige­n Aktion sind nur private Unternehme­n. Zum Teil waren Notfallfah­rpläne in Kraft, besonders auch für Schüler. Die Autokraft hatte auf ihrer Homepage Einschränk­ungen für die Kreise Dithmarsch­en, Nordfriesl­and, Schleswig-Flensburg und Steinburg angekündig­t. Für Nordfriesl­and hieß es, der gesamte Linien- und Schülerver­kehr falle fast vollständi­g aus.

Unterdesse­n einigten sich Verdi und der Omnibus Verband Nord (OVN) auf den nächsten Dienstag als neuen Verhandlun­gstermin in dem festgefahr­enen Tarifkonfl­ikt. Er habe eine gewisse Hoffnung, dass es zu einer Einigung kommen kann, sagte OVN-Geschäftsf­ührer Joachim Schack. Verdi habe zugesagt, dass parallel zu den Verhandlun­gen nicht gestreikt werde.

Die Fahrer erwarteten einen ähnlichen Abschluss wie für die Kollegen in den kreisfreie­n, sagte Verdi-Streikleit­er Pliete.

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