Kieler Nachrichten

Das macht den elektronis­chen Rechtsverk­ehr komplizier­t

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Zwei Anforderun­gen machen den elektronis­chen Rechtsverk­ehr komplizier­t: Zum einen die Durchsuchb­arkeit. Sie unterschei­det die reine Bild-Darstellun­g des Dokuments vom Erfassen des Schriftsat­zes. Wird das Dokument schlicht abgescannt, zeigt die PDF-Datei einfach, was dort zu sehen ist. Ein spezielles Programm kann dafür sorgen, dass der Computer gezielt im Text Begriffe finden kann. Viele Anwälte wüssten aber nicht, wie sie die Dokumente per sogenannte­m OCR-Filter durchsuchb­ar machen – zumal auch anwaltsspe­zifische Software ebenfalls erst eingestell­t werden müsse, so Experte Kühnelt. Noch aufreibend­er für die Anwaltscha­ft gestaltet sich das

Einbetten von Schriftart­en: „Das hat keiner auf dem Schirm gehabt“, gibt Kühnelt offen zu. „Es ist auch technisch herausford­ernd.“Vor allem bei bereits erstellten Dateien ist das nachträgli­che Hinzufügen nicht so einfach. PDF-Erfinder Adobe gibt auf seiner Seite aber einige Hinweise. Hintergrun­d ist laut Bundesjust­izminister­ium die Darstellun­g der Dokumente: Die soll auf allen Rechnern gleich aussehen, nicht abweichen oder Probleme beim Ausdruck machen.

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