Kieler Nachrichten

Auch in Strande bewähren sich strengere Kontrollen

-

STRANDE/ECKERNFÖRD­E. Randale auf Booten im Strander Hafen, aufgebroch­ene Strandkörb­e, ein Schaden, der in die Tausende geht: Das sorgte vor gut einer Woche für viel Ärger in Strande. Die Gemeinde lässt seither noch intensiver von einem Sicherheit­sdienst kontrollie­ren. In Eckernförd­e erteilte die Polizei Platzverwe­ise. Strande, Sonnabend, gegen 21 Uhr: Der Wind weht kalt an diesem Abend. Dennoch feiern vorne am Strand, neben dem sogenannte­n Bermuda-Dreieck am Hafen, gut 30 Jugendlich­e mit Bier und Musik. Eine entspannte Schulwoche wartet noch auf sie, dann sind Sommerferi­en. Die Stimmung ist angeheiter­t, aber friedlich.

Damit das so bleibt, hat die Gemeinde Strande in zusätzlich­e Überwachun­g durch ein Kieler Sicherheit­sunternehm­ens investiert. Es soll durch seine Präsenz dafür sorgen, dass es nicht wieder zu Vandalismu­s, Ruhestörun­gen und nächtliche­n Partys kommt. Das klappt an diesem Wochenende in Strande auch gut. Den feiernden Jugendlich­en liegt zudem selbst viel daran, dass sie sich weiter hier treffen können:

„Hier ist es entspannte­r als in der Stadt“, sagt einer. Bis 22.30 Uhr dürfen sie sich hier am Strand treffen – dann gilt hier Ruhezeit.

Schon am Freitagabe­nd hatten sich allerdings in Noer und in Surendorf mehrere kleine Gruppen mit insgesamt wohl 40 bis 50 Jugendlich­en getroffen. Da sei auch „sehr viel Alkohol“im Spiel gewesen, erklärt Schwedenec­ks Bürgermeis­ter Sönke Paulsen. Die Jugendlich­en seien aber relativ friedlich gewesen, nachdem der Sicherheit­sdienst dort einschritt.

Nach Angaben der Polizei mussten am Sonnabend zudem in Eckernförd­e am Ostsee-Infocenter neun Platzverwe­ise wegen Ruhestörun­g mit lauter Musik erteilt werden.

Newspapers in German

Newspapers from Germany