Mer­kel geht nach Har­vard Eh­rung

Kanz­le­rin hält im Mai die Fe­st­re­de für die Ab­sol­ven­ten der US-To­p­uni­ver­si­tät

Koenigsbrunner Zeitung - - Erste Seite -

Mer­kel ist nicht die ers­te Deut­sche, der die­se Eh­re zu­teil wird – ExKanz­ler Kon­rad Ade­nau­er sprach schon an der Top-Uni­ver­si­tät, Hel­mut Kohl auch, der ehe­ma­li­ge Bun­des­prä­si­dent Richard von Weiz­sä­cker eben­falls. Oh­ne­hin ist die Uni­ver­si­tät, an der es ein re­nom­mier­tes Cen­ter for Ger­man and Eu­ro­pean Stu­dies gibt, Deutsch­land sehr zu­ge­tan.

Wohl weil Har­vard die deut­sche Politik ge­nau ver­folgt, war das Ti­ming so prä­zi­se – wäh­rend ge­ra­de in Ham­burg Mer­kels Nach­fol­ge ver­han­delt wur­de, kam die An­kün­di­gung. Man kann dies durch­aus auch als Sei­ten­hieb auf Do­nald Trump wer­ten, der an der li­be­ra­len Uni ver­hasst ist. Mer­kel, über de­ren Ab­gang Trump froh ist, wird dort will­kom­men ge­hei­ßen. Trump hin­ge­gen ist wei­ter­hin un­er­wünscht.

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