„Ich will Brecht vom Po­dest ho­len“

Fil­me­ma­cher Hein­rich Bre­lo­er hat sein neu­es Do­ku­dra­ma dem Jahr­hun­dert­li­te­ra­ten aus Augs­burg ge­wid­met. Hö­he­punkt ei­ner le­bens­lan­gen Brecht-Fas­zi­na­ti­on, die einst in ei­nem ka­tho­li­schen In­ter­nat be­gann

Koenigsbrunner Zeitung - - Feuilleton -

Herr Bre­lo­er, wie ver­lief Ih­re ers­te Be­geg­nung mit dem Werk des Dich­ters und Dra­ma­ti­kers Brecht? Hein­rich Bre­lo­er: Bre­lo­er: Bre­lo­er: Bre­lo­er:

Das war mit Brechts „Haus­pos­til­le“, die mir En­de der fünf­zi­ger Jah­re ge­schenkt wur­de, als ich schon vie­le Jah­re in ei­nem ka­tho­li­schen In­ter­nat un­ter­ge­bracht war. Da wa­ren Ge­dich­te drin, die wa­ren ganz an­ders als all das Bra­ve, was uns da­mals als Ge­dicht vor­ge­setzt wur­de. Und dann sag­te die Leh­re­rin auch noch, das sei ein Schwein, der Brecht, und das war für uns „Frei­geis­ter“na­tür­lich ein su­per Hin­weis, denn Schwei­ne­bü­cher, die woll­ten wir le­sen. Da war ei­ner, der ei­ne ganz an­de­re Spra­che sprach, der sag­te, „lasst euch nicht ver­füh­ren, es gibt kei­ne Wie­der­kehr“, und wir im In­ter­nat be­te­ten noch brav das Glau­bens­be­kennt­nis bei je­der Mes­se. Das war ein Riss in dem blei­er­nen ka­tho­li­schen Him­mel, der über uns lag.

Wann kam der Dra­ma­ti­ker Brecht da­zu?

Als Stu­dent in Ham­burg im Thea­ter an der Uni­ver­si­tät. Claus Pey­mann mach­te dort das „An­ti­go­ne­mo­dell“von Brecht, ich war als As­sis­tent mit da­bei. Kom­mi­li­to­ne Pey­mann war schon äl­ter, der wuss­te schon was mit dem Ver­frem­dungs­spiel an­zu­fan­gen. Und so konn­te ich früh ler­nen, wel­che Mög­lich­kei­ten das ges­ti­sche Spie­len und Spre­chen bot, ei­ne neue Art von Be­zie­hung zwi­schen Darstel­lern und Zu­schau­ern her­zu­stel­len. Das ge­fiel mir sehr.

Dar­aus hat sich ei­ne le­bens­lan­ge Brecht-Fas­zi­na­ti­on ent­wi­ckelt.

So lang­sam und ge­gen vie­le Wi­der­stän­de wur­den dann auch die un­ter den Na­zis ver­fem­ten Au­to­ren im Lehr­be­trieb der Uni zum The­ma. Nach dem Stu­di­um ging ich zum Fern­se­hen. Da ha­be ich zwei Sen­dun­gen über den Zu­sam­men­hang von Brechts Le­ben und Werk ge­macht. 1977 bin ich dann nach Augs­burg ge­fah­ren. Wer­ner Frisch, ei­ne Art Li­te­ra­tur­de­tek­tiv in die­ser Stadt, hat­te für ein Buch über „Brecht in Augs­burg“mit den dort noch le­ben­den Freun­den Brechts ge­spro­chen. Von da­her wuss­te ich, wen es da noch gab. In Augs­burg ha­be ich das Te­le­fon­buch ge­nom­men, ei­ne Num­mer ge­wählt und tat­säch­lich, da war Pau­la Ban­hol­zer, Brechts Ju­gend­lie­be, am Te­le­fon. Ich bin fast vom Ho­cker ge­fal­len. „Darf ich mal vor­bei­kom­men?“, frag­te ich, und sie sag­te auch noch Ja. Ich kam dann mit ei­nem Fern­seh­team an­ge­rollt, wir schwärm­ten je­den Tag aus und ha­ben in­ter­viewt, wann im­mer wir noch je­man­den aus Brechts Augs­bur­ger Zeit fan­den.

Wie ver­lief das Tref­fen mit Pau­la Ban­hol­zer? Da­mals wa­ren ge­ra­de die Ta­ge­bü­cher von Brecht er­schie­nen, ich drück­te sie ihr in die Hand. Über ei­nen Be­such am See schreibt Brecht: „Dann leh­re ich ihr das Schwim­men, denn es fällt im­mer ihr Ge­sicht ins Was­ser.“Und Pau­la blick­te in un­se­re Ka­me­ra: „Oh, der Lüg­ner! Ich konn­te doch schwim­men!“Sie hat­te es schon im Al­ter von 13 Jah­ren ge­lernt und woll­te nach dem Abitur Sport­leh­re­rin wer­den. Da­mals konn­te ich es nicht glau­ben, dass der gro­ße Brecht im Ta­ge­buch Ge­schich­ten er­fin­det. Aber wer sagt im Ta­ge­buch ei­gent­lich „Ich“? Die Per­son Brecht? Viel­leicht ein Er­zäh­ler, fast wie in ei­nem Ro­man? Ei­ne Fra­ge, die ich jetzt auch in mei­nem Film the­ma­ti­sie­re. Brecht, so viel steht fest, hat sich auch im Ta­ge­buch in­sze­niert.

Aus der Be­geg­nung mit Pau­la Ban­hol­zer und Brechts Schul­freun­den ist 1978

Ih­re Fern­seh­do­ku­men­ta­ti­on „Bi und Bi­di in Augs­burg“ent­stan­den. Weit über drei Jahr­zehn­te ver­gin­gen, bis Sie „Brecht“in An­griff nah­men. Bre­lo­er:

Ich hat­te Brecht erst mal ab­ge­hakt. Trotz­dem war er als Leh­rer im­mer bei mir. Ich bin durch ei­ne gan­ze Rei­he von Fil­men ge­gan­gen, bei de­nen ich mit der Brecht’schen Me­tho­de un­se­re Ge­sell­schaft be­leuch­tet ha­be. Als et­wa 1997 mein Do­ku­dra­ma „To­des­spiel“über die RAF im Fern­se­hen lief, merk­te ich, dass wir die Er­zäh­lung über un­se­re Ge­schich­te ver­än­dern kön­nen, wenn wir, ge­stützt auf Do­ku­men­te, zei­gen, wie es wirk­lich war oder zu­min­dest ge­we­sen sein könn­te. Bis da­hin war Hel­mut Schmidt so et­was wie der Ver­däch­ti­ge, Andre­as Baa­der der Held, der er­mor­det wur­de. Das war am Mor­gen nach der Aus­strah­lung ganz an­ders. Die­se Ar­beit, die Ge­schich­ten so zu er­zäh­len, dass die My­then auf­ge­schnit­ten wer­den, das geht auch zu­rück auf Brecht. Ir­gend­wann war dann die Zeit ge­kom­men, dass ich dach­te: Ei­nen Film über Brecht, das könn­te ich ma­chen.

Her­aus­ge­kom­men ist ein TV-Zwei­tei­ler, ein­mal von 1916 bis 1933 und dann von 1949 bis zum Tod Brechts 1956. Die Zeit des Exils bleibt aus­ge­spart. Bre­lo­er:

Na­tür­lich hät­te ich auch ger­ne vom Exil er­zählt. Das hät­te aber ein ganz ei­ge­ner Film wer­den müs­sen und da­für wa­ren nicht das nö­ti­ge Geld und die Sen­de­zeit da. In mei­nem Ro­man zum Film aber kommt das Exil zur Spra­che, be­son­ders auch die Zeit mit Mar­ga­re­te St­ef­fin. Das wä­re stark ge­we­sen im Film: Viel­leicht sei­ne be­gab­tes­te Mit­ar­bei­te­rin, Brecht als ei­ne Art Leh­rer von ihr, und sie kann ihm plötz­lich ant­wor­ten in Form von Ge- So­net­te ge­hen hin und her, auch ero­ti­sche. Dann die Flucht in die USA über Mos­kau – Brecht muss sie dort zu­rück­las­sen, die Tu­ber­ku­lo­se hat­te ih­re Lun­gen zer­stört. Wäh­rend er in der Trans­si­bi­ri­schen Ei­sen­bahn Rich­tung Wla­di­wos­tok un­ter­wegs ist, kommt an ir­gend­ei­nem ver­öde­ten Pos­ten das Te­le­gramm, sie ist ge­stor­ben.

Dann wä­re „Brecht“ein Drei­tei­ler ge­wor­den. Bre­lo­er: Ich bin froh, dass ich die zwei Tei­le ma­chen konn­te, in der Si­tua­ti­on des öf­fent­lich-recht­li­chen Fern­se­hens, das ja spa­ren will oder soll. Dra­ma­tur­gisch war der Zwei­tei­ler ge­ra­de gut mach­bar. Tom Schil­lings Brecht wird als Mitt­drei­ßi­ger ins Exil ge­trie­ben und Burg­hart Klauß­ner kehrt als der äl­te­re Brecht zu­rück nach Deutsch­land. Die Stü­cke, die er im Exil ge­schrie­ben hat, bringt er ja mit, die hebt er jetzt auf die Büh­ne.

Brechts Er­ben sind be­kannt für ih­re Hart­lei­big­keit, wenn es um die Be­wah­rung des Brecht’schen Wort­lauts geht. Muss­ten Sie für ihr Do­ku­dra­ma viel Über­zeu­gungs­ar­beit leis­ten? Bre­lo­er:

Das war ein Grund, wes­halb ich mit „Brecht“jetzt im ne­un­ten Jahr bin. Ich ha­be im­mer wie­der mit Brechts Toch­ter Bar­ba­ra Brech­tSchall ver­han­delt, was nicht leicht war. Das Pro­jekt wä­re fast dar­an ge­schei­tert, ich will das hier im Ein­zel­nen nicht er­zäh­len. Das Co­py­right für Brechts Tex­te muss­ten wir na­tür­lich ha­ben. Brechts Toch­ter war in­zwi­schen ge­stor­ben, es gab ein Ge­spräch mit den En­ke­lin­nen. Mit Jo­han­na Schall, die ja selbst Re­gis­seu­rin ist, und ih­rer Schwes­ter Jen­ny sind wir dann zu ei­ner Re­ge­lung ge­kom­men.

Da hat ein Ge­ne­ra­ti­ons­wech­sel bei den Er­ben statt­ge­fun­den. Bre­lo­er:

Ab­so­lut. Wahr­schein­lich woll­te die Toch­ter Bar­ba­ra das Bild des Va­ters, an dem sie sehr hing, vor je­der Kri­tik be­schüt­zen. Das ist ja ver­ständ­lich. Aber mein An­satz war: Ein Denk­mal wird le­ben­dig, kommt vom Po­dest und man kann dem Men­schen Brecht be­geg­nen. Viel­leicht war ihr die­se Vor­stel­lung nicht ge­heu­er.

Brecht wird bei Ih­nen nun von Tom Schil­ling und Burg­hart Klauß­ner ge­spielt. In ih­rem Do­ku­dra­ma über die Schrift­stel­ler­fa­mi­lie Mann hat­ten Sie ei­ne letzt­lich nicht zu­stan­de ge­kom­me­ne Sze­ne ge­plant, in der Joa­chim Król den Brecht hät­te spie­len sol­len. Hat­te Król bei der Kon­zep­ti­on von „Brecht“ur­sprüng­lich ei­ne Rol­le ge­spielt? Bre­lo­er: Als be­kannt wur­de, dass ich an dem Pro­jekt ar­bei­te, wünsch­te Joa­chim Król sich sehr, Brecht zu spie­len. Es gab auch Fo­tos, auf de­nen er ihm sehr ähn­lich­sieht. Trotz­dem ha­be ich ihn dann doch nicht als „mei­nen“Brecht ge­se­hen. Burg­hard Klauß­ner kam da, nach­dem ich mich noch ein­mal ge­nau­er mit dem DDRB­recht be­schäf­tigt hat­te, mei­ner Vor­stel­lung viel nä­her. Er ver­fügt über be­son­de­re Qua­li­tä­ten, die ihn da­für qua­li­fi­zie­ren, Brechts Ge­nie zu ver­kör­pern: Er hat sel­ber ei­nen Ro­man ge­schrie­ben, steht seit 30 Jah­ren auf der Büh­ne und weiß ganz ge­nau, was epi­sches Thea­ter ist. Tom Schil­ling wie­der­um schreibt Lie­der und spielt in ei­ner Band, er kann frei sin­gen und da­zu Gi­tar­re spie­len – was er im Film auch tut.

Wes­halb wur­de ei­gent­lich in Tsche­chi­en und nicht in Augs­burg ge­dreht? Bre­lo­er:

Rein fi­nan­zi­el­le Grün­de. Ich ken­ne al­le Brecht-Or­te in Augs­burg und hat­te dann rich­tig Mü­he, in Prag die pas­sen­den Stra­ßen und Häu­ser zu fin­den. Aber ich ha­be sie ge­fun­den. Leu­ten, die zwei Städ­te von Augs­burg ent­fernt woh­nen, fällt das hof­fent­lich gar nicht auf.

Über Brecht sind Un­men­gen Li­te­ra­tur ge­schrie­ben ge­wor­den. Glau­ben Sie, mit Ih­rem Film noch Neu­es er­zäh­len zu kön­nen? Bre­lo­er:

Wenn ich sa­ge, ein Denk­mal wird le­ben­dig durch das Me­di­um des Films, dann ist ge­nau das das Neue: So hat man Brecht noch nicht ge­se­hen. Na­tür­lich konn­te man vie­les von dem, was ich zei­ge, auch schon ir­gend­wo le­sen – er hat­te vie­le Frau­en, er war Kom­mu­nist, er konn­te bei den Pro­ben auch los­brül­len. Aber ein rea­les Bild da­von zu ha­ben, das ist noch mal et­was ganz an­de­res. Da­zu ge­hö­ren die Schau­spie­ler, da­zu ge­hö­ren die Sze­nen, die man sich ja erst mal vor­stel­len muss. So ist Brecht bis­her nicht er­zählt wor­den, so ei­nen um­fäng­li­che­ren Ro­man gab es noch nicht und auch nicht so ei­nen Film, auch aus den Co­py­right-Grün­den, über die wir ge­ra­de ge­spro­chen ha­ben.

Wie hal­ten Sie es ei­gent­lich mit dem Kom­mu­nis­ten Brecht? Bre­lo­er:

In Brechts Ber­li­ner Wohn­zim­mer, das mitt­ler­wei­le ein Mu­se­um ist, steht noch heu­te Le­nin in ei­nem sil­ber­nen Rah­men. Brecht hat Mit­te der 1920er Jah­re den Mar­xis­mus ken­nen­ge­lernt und ver­stan­den, was his­to­ri­scher Ma­te­ria­lis­mus ist: Ge­schich­te als Ab­fol­ge von Klas­sen­kämp­fen. Für das Ber­li­ner En­sem­ble hat er 1950 den „Hof­meis­ter“von Lenz be­ar­bei­tet, ich zei­ge die Pro­ben da­zu in mei­nem Film. Im deut­schen Feu­da­lis­mus, so Brecht, fängt un­se­re schreck­li­che Ge­schich­te an, wo die bür­ger­li­chen Leh­rer sich ihr Rück­grat von ih­ren feu­da­lis­ti­schen Ar­beit­ge­bern bre­chen las­dich­ten; sen, um dann ih­re Schü­ler eben­falls zu bre­chen. Die Fran­zo­sen ha­ben ih­ren Kö­nig ge­köpft. Die Deut­schen ge­fal­len sich in „Knecht­se­lig­keit“. So woll­te Brecht den Ur­sprung des deut­schen Fa­schis­mus auf­gra­ben, das war sein ein­grei­fen­des Den­ken. Er hat nicht ge­se­hen oder nicht in vol­lem Um­fang se­hen wol­len, was in Sta­lins So­wjet­uni­on ge­sche­hen war. Es ist sein Ar­ran­ge­ment mit der DDR ge­we­sen, sich in der Rol­le als Dich­ter in ei­ner Par­tei­en­dik­ta­tur zu­recht­zu­fin­den. Was er ge­sagt hät­te, als sechs Wo­chen nach sei­nem Tod die So­wjet­ar­mee in Un­garn ein­mar­schier­te …

Sie zei­gen die­se Am­bi­va­lenz im Film: Brecht be­kommt ei­ne Do­ku­men­ta­ti­on des Sta­lin-Ter­rors zu­ge­spielt, lässt sie aber in der Schub­la­de ver­schwin­den. Bre­lo­er:

Was hät­te er denn tun sol­len, das sel­ber ver­öf­fent­li­chen? Er­war­ten Sie von Brecht mehr Mär­ty­rer­tum, als er sei­nem Ga­li­lei zu­traut? Er hat sich op­por­tu­nis­tisch ver­hal­ten, das war sei­ne Über­le­bens­tech­nik. Und da­mit hat er es ge­schafft. Er hat sich in den sie­ben Jah­ren in Ost­ber­lin viel von dem zu­rück­ge­holt, was ihm Hit­ler und sei­ne Ge­sel­len ge­stoh­len hat­ten – Thea­ter, Pu­bli­kum, ein Au­to, Bü­cher und Ein­fluss.

„Brecht“, der Film, ist ab­ge­dreht. Was neh­men Sie jetzt in An­griff? Bre­lo­er: Ich wer­de in ein paar Ta­gen 77 Jah­re alt…

Cl­int East­wood ist 88 und hat ge­ra­de ei­nen neu­en Film ins Ki­no ge­bracht. Bre­lo­er:

… Ich ma­che jetzt mal ein hal­bes Jahr lang kei­ne Ver­trä­ge. Ich möch­te oh­ne Druck le­ben, ich freue mich rich­tig drauf. Na­tür­lich ha­be ich Ide­en, viel­leicht kommt auch et­was aus den ak­tu­el­len Zeit­um­stän­den auf mich zu. Zu Trump wür­de mir ei­ne Men­ge ein­fal­len.

Nach Ih­rem Do­ku­dra­ma über die „Manns“ha­ben Sie zum Ki­no ge­wech­selt und Tho­mas Manns „Bud­den­brooks“ver­filmt. Kei­ne Lust auf die Ver­fil­mung ei­nes Brecht-Stoffs? Bre­lo­er:

Al­les ist mög­lich. Ich glau­be al­ler­dings nicht, dass ich so schnell auf ei­nen Brecht-Stoff ein­stei­gen wer­de. Ich wer­de eher die Me­tho­den von Brecht an­wen­den.

In­ter­view: Ste­fan Dosch

Hein­rich Bre­lo­er, 1942 in Gel­sen­kir­chen ge­bo­ren, ist be­kannt ge­wor­den durch sei­ne Do­ku­dra­men fürs Fern­se­hen. „Brecht“kommt am 14. Fe­bru­ar für ei­ne Wo­che in aus­ge­wähl­te Ki­nos (u. a. Augs­burg), da­zu er­scheint das Buch „Brecht. Ro­man sei­nes Le­bens“(Kie­pen­heu­er & Witsch). Die TV-Aus­strah­lung er­folgt am 22. März beim Sen­der Ar­te, am 27. März im Ers­ten.

Fo­to: Nik Ko­nietz­ny, WDR

„So hat man Brecht noch nicht ge­se­hen“: Re­gis­seur Hein­rich Bre­lo­er (Mit­te) bei den Dreh­ar­bei­ten zu sei­nem Do­ku­dra­ma mit Tom Schil­ling in der Rol­le des jun­gen Dich­ters.

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