Ein wun­der­ba­rer Traum

Koenigsbrunner Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Kun­den sol­len bald wis­sen, wo Fleisch her­kommt“(Sei­te 1) vom 7.2.:

Man stel­le sich vor, Frau Klöck­ners Hund Lu­na ein­mal in ei­nen Pferch mit 0,75 Qua­drat­me­tern ein­zu­sper­ren – die Flä­che, die un­se­re Mi­nis­te­rin für die Auf­zucht ei­nes Schwei­nes noch im­mer aus­rei­chend hält. Selbst wenn Lu­na, was ich hof­fe, nicht an­nä­hernd die vo­lu­mi­nö­sen Ma­ße ei­nes Schwei­nes hat, wür­de Frau K. bin­nen Stun­den be­kehrt, ih­re An­wäl­te ein­schal­ten, einst­wei­li­ge Ver­fü­gun­gen be­an­tra­gen und von Tier­quä­le­rei übels­ter Art spre­chen. Als Ka­tho­li­kin gä­be sie ihr Mi­nis­ter­man­dat zu­rück, wür­de Vor­sit­zen­de des Deut­schen Tier­schutz­bun­des und ak­ti­ve Kämp­fe­rin ge­gen die nun er­kann­te, mar­tia­li­sche Mas­sen­tier­hal­tung … Welch wun­der­ba­rer Traum. Die Rea­li­tät sieht lei­der an­ders aus: ein schein­hei­li­ges Tier­wohl­kenn­zei­chen! Sub­ver­si­ve Po­li­tik­pro­pa­gan­da – zum Leid der Tie­re, aber auch zum Scha­den un­se­rer Ge­sund­heit. Dr. Pe­ter Bräu­ti­gam, Matt­sies

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