Ma­len für den Frie­den

Kruschelpost - - NACHRLCHTE­N -

KÖ­THEN

Bun­ter Markt­platz als Zei­chen ge­gen den Hass

ei­nem Spiel­platz in Kö­then ein jun­ger deut­scher Mann ge­stor­ben. Er woll­te ei­nen Streit zwi­schen af­gha­ni­schen Ju­gend­li­chen schlich­ten und wur­de da­bei ins Ge­sicht ge­schla­gen. Der Mann war herz­krank und starb spä­ter an ei­nem Herz­in­farkt.

Den Tod des jun­gen Deut­schen nah­men frem­den­feind­li­che Or­ga­ni­sa­tio­nen zum An­lass, um in Kö­then ge­gen Aus­län­der zu de­mons­trie­ren. Vie­le Kö­the­ner hat­ten Angst, dass es bei ih­nen in der Stadt zu ähn­li­chen Si­tua­tio­nen kom­men könn­te wie in Chem­nitz, wo in den letz­ten Wo­chen Aus­län­der be­droht wur­den und sich vie­le Ein­woh­ner nicht mehr si­cher fühl­ten.

Des­halb woll­ten die Kö­the­ner ein sicht­ba­res Zei­chen für Frie­den und To­le­ranz set­zen. Auch aus­län­di­sche Stu­den­ten be­tei­lig­ten sich an der Ak­ti­on. Sie mal­ten in der Fuß­gän­ger­zo­ne Mo­ti­ve ih­rer Her­kunfts­län­der auf die Pflas­ter­stei­ne und zeig­ten so ih­ren Wunsch nach ei­nem fried­li­chen Zu­sam­men­le­ben mit den Ein­hei­mi­schen.

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