Wie ent­steht ei­ne Schnee­flo­cke?

Kruschelpost - - TOP-THEMA -

Schnee­flöck­chen, Weiß­röck­chen, wann kommst du ge­schneit? Die­se sehn­süch­ti­ge Fra­ge stel­len sich im Mo­ment vie­le Kin­der, denn Schlit­ten­fah­ren ist nun mal ein Rie­sen­spaß. Al­ler­dings brau­chen wir für Schnee Wol­ken. Denn Wol­ken sind mit Was­ser­trop­fen ge­füllt – und wenn es kalt ge­nug ist, ge­frie­ren sie zu Schnee­flo­cken. Das klappt aber nicht au­to­ma­tisch: Es muss dort min­des­tens mi­nus 12 Grad kalt sein und au­ßer­dem müs­sen in den Wol­ken zu­sätz­lich Staub­teil­chen vor­han­den sein. An die­se hef­ten sich näm­lich die Re­gen­trop­fen und der Was­ser­dampf und ver­wan­deln sich in Eis­kris­tal­le, die dann fest mit­ein­an­der ver­bun­den ei­ne Schnee­flo­cke bil­den. An­fangs sind die­se Schnee­flo­cken win­zig. Doch auf dem Weg zur Er­de wach­sen sie, weil sich da­bei im­mer mehr Kris­tal­le an sie hef­ten. Das funk­tio­niert so gut, weil die Eis­kris­tal­le aus Za­cken be­ste­hen, die sich in­ein­an­der ver­ha­ken. Wenn du ge­nau hin­siehst, kannst du er­ken­nen, dass Schnee­flo­cken im­mer ei­ne sechs­ecki­ge Form ha­ben. Die Eis­kris­tal­le da­rin kön­nen aber un­ter­schied­li­che For­men be­sit­zen, sie se­hen zum Bei­spiel wie klei­ne Ster­ne oder Plätt­chen aus. Üb­ri­gens be­deu­ten schwe­re Wol­ken am Him­mel lei­der nicht au­to­ma­tisch viel Schnee: Wenn da­rin zu viel Was­ser ent­hal­ten ist, gibt es kein zar­tes Weiß, son­dern Ha­gel. (jhl)

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