Zwei schwie­ri­ge Tref­fen

Kruschelpost - - NACHRLCHTEN - Von Ni­na Hen­rich

In Ar­gen­ti­ni­en und Po­len be­ra­ten wich­ti­ge Po­li­ti­ker, aber die Stim­mung ist schlecht

Ei­gent­lich tref­fen sich die Po­li­ti­ker der so­ge­nann­ten G20­län­der ein­mal im Jahr, um über Pro­ble­me auf der Welt zu spre­chen und Lö­sun­gen zu fin­den. Doch die­se Tref­fen wer­den im­mer schwie­ri­ger und wer in die Ge­sich­ter von An­ge­la Mer­kel und Do­nald Trump guckt, sieht, dass die mäch­ti­gen Po­li­ti­ker sich gar nicht ei­nig sind.

Zu den G20 ge­hö­ren 19 Län­der und die Mit­glied­staa­ten der EU – al­les Län­der,die für die Wirt­schaft auf der Welt sehr wich­tig sind.die Po­li­ti­ker die­ser Län­der re­den zum Bei­spiel über den Handel auf der Welt, den Kli­ma­schutz und den Um­gang mit Flücht­lin­gen. Die­ses Mal fand das Tref­fen in Ar­gen­ti­ni­en statt und fing für die deut­sche Kanz­le­rin gleich gar nicht gut an. Denn an Mer­kels Flug­zeug gab es ei­nen De­fekt und die Kanz­le­rin kam viel zu spät. Zwar be­riet sie sich trotz­dem noch mit den an­de­ren Po­li­ti­kern, doch die Er­geb­nis­se wa­ren für al­le nicht be­son­ders be­frie­di­gend.

Ei­nes der wich­tigs­ten Er­geb­nis­se des Tref­fens war ei­ne Ei­ni­gung zwi­schen Trump und dem chi­ne­si­schen Prä­si­den­ten Xi Jin­ping. Die bei­den Län­der ma­chen es sich seit ei­ni­ger Zeit ge­gen­sei­tig schwer, ih­re Wa­ren im an­de­ren Land zu ver­kau­fen, in­dem sie so­ge­nann­te Straf­zöl­le er­he­ben. Jetzt be­schlos­sen sie, die Zöl­le nicht aus­zu­wei­ten – al­ler­dings nur vor­erst.

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