Ba­bys mit ver­än­der­ten Ge­nen ge­bo­ren

Kruschelpost - - NACHRLCHTEN -

In Chi­na wur­den vor Kur­zem zwei be­son­de­re Ba­bys ge­bo­ren: Lu­lu und Na­la hei­ßen die bei­den Mäd­chen, die im Mo­ment über­all auf der Welt für Auf­se­hen sor­gen. Die Ba­bys sind des­halb be­son­ders, weil der Wis­sen­schaft­ler He Ji­an­kui be­haup­tet, dass er ih­re Ge­ne ver­än­dert hat. Das hat vor­her noch nie je­mand an­de­res bei ei­nem Men­schen ge­macht. Je­der Mensch hat Ge­ne. Sie sind so et­was wie die Baustei­ne, aus de­nen man zu­sam­men­ge­setzt ist. In den Ge­nen ist fest­ge­schrie­ben, wel­che Au­gen- oder Haar­far­be man hat. Aber auch, mit wel­chen Krank­hei­ten ein Ba­by ge­bo­ren wird. Der Wis­sen­schaft­ler He Ji­an­kui hat die Ge­ne der bei­den Ba­bys Lu­lu und Na­la so ver­än­dert, dass sie ei­ne be­stimm­te Krank­heit gar nicht be­kom­men kön­nen. Dar­auf ist He Ji­an­kui sehr stolz. Denn sei­ner Mei­nung nach kann man durch ei­ne Ve­rän­de­rung der Ge­ne vie­le Krank­hei­ten ver­mei­den. Vie­le Wis­sen­schaft­ler aber fin­den das Ex­pe­ri­ment über­haupt nicht gut. Sie sa­gen, dass man nicht wis­sen kann, ob die Ba­bys durch den Ein­griff spä­ter Pro­ble­me be­kom­men, weil die Gen­ver­än­de­run­gen noch zu we­nig er­forscht sind. Vie­le se­hen das Ex­pe­ri­ment zu­dem als ei­nen zu gro­ßen Ein­griff in die Na­tur. (kp)

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