Frie­dens­no­bel­prei­se ver­lie­hen

Kruschelpost - - NACHRLCHTE­N -

Der Frie­dens­no­bel­preis gilt als ei­ner der wich­tigs­ten Aus­zeich­nun­gen der Welt und wird je­des Jahr in der nor­we­gi­schen Haupt­stadt Os­lo ver­lie­hen. Er­hal­ten ha­ben ihn in die­sem Jahr Na­dia Mu­rad und De­nis Muk­we­ge. Bei­de set­zen sich für die Rech­te von Frau­en und Mäd­chen ein. Denn bei­de ha­ben er­lebt, dass die­sen vor al­lem in Krie­gen und Kämp­fen oft Ge­walt an­ge­tan wird. Da­zu ge­hö­ren kör­per­li­che, aber auch see­li­sche Ver­let­zun­gen. Das be­deu­tet, dass Mäd­chen und Frau­en schreck­li­che Dinge er­le­ben, die sie ihr gan­zes Le­ben lang schwer be­las­ten. Na­dia Mu­rad kommt aus dem Nord­irak und hat selbst viel Ge­walt er­lebt. Sie lebt heu­te in Deutsch­land und hat den Mut ge­fun­den, über ih­re Er­leb­nis­se zu be­rich­ten. Sie setzt sich da­für ein, an­de­ren Frau­en und Mäd­chen zu hel­fen. De­nis Muk­we­ge ist Arzt in dem afri­ka­ni­schen Land Kon­go und hilft dort den Mäd­chen und Frau­en, die Ge­walt er­lebt ha­ben. Bei der Preis­ver­lei­hung for­der­ten Na­dia Mu­rad und De­nis Muk­we­ge Men­schen aus al­ler Welt auf, sich für Mäd­chen und Frau­en, die Ge­walt aus­ge­setzt sind, ein­zu­set­zen. (ef)

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