Zu­sam­men le­ben

Kruschelpost - - WLSSEN - Von Ni­co­le Hau­ger

In­klu­si­on be­deu­tet, dass nie­mand we­gen ei­ner Be­hin­de­rung aus­ge­schlos­sen wird

Viel­leicht kennst du das Ge­fühl, wenn an­de­re dich bei ei­nem Spiel nicht mit­ma­chen las­sen. Wenn sie dich aus­schlie­ßen aus ir­gend­wel­chen doo­fen Grün­den. Ganz schön un­ge­recht, oder?

Lei­der geht es Men­schen, die durch ei­ne Be­hin­de­rung ein­ge­schränkt sind, öf­ter so. Sie müs­sen ge­gen Vor­ur­tei­le kämp­fen und ha­ben oft­mals nicht die glei­chen Chan­cen wie Men­schen oh­ne Be­hin­de­rung. In der Schu­le, bei der Ar­beit oder auch in der Frei­zeit und beim Sport.

Da­bei gibt es in Deutsch­land so­gar ein Ge­setz ge­gen die­se Aus­gren­zung: Seit 2009 gilt bei uns die so­ge­nann­te Be­hin­der­ten­rechts­kon­ven­ti­on. Dar­in steht, dass Men­schen mit Be­hin­de­rung die glei­chen Rech­te ha­ben wie al­le Men­schen und nicht schlech­ter be­han­delt wer­den dür­fen. Die­sen gleich­be­rech­tig­ten Um­gang nennt man In­klu­si­on.

Das Wort In­klu­si­on kommt aus dem La­tei­ni­schen und be­deu­tet so viel wie Ein­schluss oder Mit­ein­be­zie­hung. Das Ge­gen­teil wä­re Aus­schluss, wenn Kin­der mit Be­hin­de­rung al­so aus­ge­schlos­sen wer­den wür­den. In­klu­si­on be­deu­tet zum Bei­spiel auch, dass Kin­der mit ei­ner Be­hin­de­rung ge­mein­sam mit Kin­dern oh­ne Be­hin­de­rung ei­ne Schu­le be­su­chen kön­nen. Der Ge­dan­ke da­bei ist, dass je­des Kind den Weg ge­hen soll, der sei­nen Fä­hig­kei­ten ent­spricht.

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