War­um sind nas­se Kla­mot­ten dunk­ler?

Kruschelpost - - TOP-THEMA -

Nas­se Kla­mot­ten sind im­mer dunk­ler als tro­cke­ne. Woran liegt das? Was­ser ist doch ei­gent­lich durch­sich­tig – wie kann das die Far­be der Klei­dungs­stü­cke ver­än­dern? Far­ben, die wir se­hen, ha­ben im­mer mit Licht und Licht­bre­chung zu tun. Licht wird ge­bro­chen, wenn es auf et­was trifft – ei­nen Ge­gen­stand oder zum Bei­spiel Was­ser. Du kannst das gut se­hen, wenn du ei­nen Löf­fel in ein Was­ser­glas steckst. Von der Sei­te be­trach­tet sieht es aus, als wä­re der Löf­fel, wo er ins Was­ser ein­tritt, ver­bo­gen. Das liegt an der Licht­bre­chung – das heißt, so­bald das Licht auf das Was­ser trifft, än­dert es sei­ne Rich­tung. Bei nas­ser Klei­dung pas­siert noch mehr: In die­sem Fall wird das Licht nicht ein­fach nur ge­bro­chen und in ei­ne an­de­re Rich­tung ge­lenkt, son­dern im Was­ser re­gel­recht ge­fan­gen ge­hal­ten, man sagt auch „ver­schluckt“. Trifft das Licht bei­spiels­wei­se auf ein nas­ses T-shirt, dringt es ein und wird zur Ober­flä­che des Was­ser­films zu­rück­ge­wor­fen. Dort wird es er­neut zu­rück­ge­spie­gelt. Das pas­siert im­mer wie­der – wes­halb am En­de nur ein klei­ner Teil des Lichts den nas­sen Pull­over ver­lässt und von un­se­rem Au­ge wahr­ge­nom­men wird. Ein sonst zum Bei­spiel wei­ßes T-shirt wirkt da­durch eher grau. (awi)

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