Kei­ne No­ten mehr?

Kruschelpost - - NACHRLCHTE­N - Von Eva Fauth

In Hes­sen kön­nen sich Schu­len auch für schrift­li­che Beur­tei­lun­gen ent­schei­den

In Hes­sen sol­len Schu­len in Zu­kunft selbst ent­schei­den kön­nen, ob die Schü­ler be­no­tet oder schrift­lich be­ur­teilt wer­den. Die Po­li­ti­ker in Hes­sen wol­len den Schu­len da­mit die Mög­lich­keit ge­ben, ih­re Ar­beit zu ver­bes­sern. Mit­ma­chen kön­nen Grund­schu­len und wei­ter­füh­ren­de Schu­len. Steht al­ler­dings ein Schul­wech­sel an wie nach der 4. Klas­se, müs­sen No­ten auf dem Zeug­nis ste­hen. Das gilt auch für al­le Ab­schluss­zeug­nis­se. Und weil erst ein­mal ge­guckt wer­den soll, ob das mit den schrift­li­chen Beur­tei­lun­gen gut funk­tio­niert, dür­fen zu­nächst nur 30 Schu­len in ganz Hes­sen pro Schul­jahr mit­ma­chen.

Vie­les spricht für schrift­li­che Beur­tei­lun­gen. Zum Bei­spiel kön­nen Leh­rer so die ein­zel­nen Kin­der viel ge­nau­er ein­schät­zen und ih­re Stär­ken und Schwä­chen auf­zei­gen. Die Kin­der ha­ben so die Chan­ce, ge­zielt an ih­ren Schwä­chen zu ar­bei­ten. Um­ge­kehrt ist es für die Leh­rer viel mehr Ar­beit, ein­zel­ne Beur­tei­lun­gen zu schrei­ben, statt sich die No­ten des Schul­jahrs an­zu­schau­en und dar­aus die Zeug­nis­no­te zu er­rech­nen. Und es wird schwie­ri­ger, die Schü­ler un­ter­ein­an­der zu ver­glei­chen.

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