Tun­nel un­ter dem Meer

Kruschelpost - - NACHRLCHTE­N - Von Eva Fauth

Seit 25 Jah­ren ver­bin­det der Eu­ro­tun­nel Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich

Frü­her muss­te man die Fäh­re neh­men oder ei­nen Flie­ger – heu­te gibt es ei­nen Tun­nel, der Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en mit­ein­an­der ver­bin­det. Weil es Groß­bri­tan­ni­ens di­rek­te Ver­bin­dung zu Eu­ro­pa ist, heißt er Eu­ro­tun­nel. Ins­ge­samt ist er et­wa 50 Ki­lo­me­ter lang – und fast 38 Ki­lo­me­ter da­von ver­lau­fen un­ter dem Meer. An sei­ner tiefs­ten Stel­le liegt der Tun­nel so­gar 75 Me­ter un­ter dem Mee­res­spie­gel! Der­eu­ro­tun­ne­list­der­längs­te Un­ter­was­ser­tun­nel der Welt und wur­de vor ge­nau 25 Jah­ren, am 6. Mai 1994, er­öff­net.

Auf der Gra­fik kannst du dir an­schau­en, wie der Eu­ro­tun­nel auf­ge­baut ist. Er hat drei Röh­ren. Durch die bei­den äu­ße­ren Röh­ren

läuft je­weils ein

Gleis für Zü­ge.

Da­zwi­schen liegt ei­ne klei­ne­re, drit­te

Röh­re – es ist ein Not­fall­tun­nel mit ei­ner Fahr­bahn für Ret­tungs­wa­gen.

Wer mit dem

Au­to durch den Tun­nel fah­ren will, fährt mit dem

Wa­gen auf ei­nen Gü­ter­zug, macht den Mo­tor aus und bleibt ein­fach im Au­to sit­zen. 35 Mi­nu­ten lang dau­ert die Fahrt un­ter dem Meer, ge­nau­er ge­sagt un­ter dem Är­mel­ka­nal, wie die Mee­resen­ge zwi­schen Groß­bri­tan­ni­en und Frank­reich heißt. Der­tun­ne­lis­t­rund­um­die Uhr ge­öff­net und die Zü­ge fah­ren et­wa stünd­lich. Der Eu­ro­tun­nel ist ei­ne tol­le Sa­che, weil er das Rei­sen von und nach Groß­bri­tan­ni­en­viel­leich­ter­macht.

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