Er­klär­vi­de­os ma­chen Schu­le

Kruschelpost - - NACHRLCHTE­N - Von Andrea Früauff

Im­mer mehr Kin­der und Ju­gend­li­che nut­zen Youtube zum Ler­nen

Be­stimmt hast du schon mal ein Vi­deo auf Youtube an­ge­schaut.im­mer­mehr­kin­der und Ju­gend­li­che be­nut­zen das Vi­deo­por­tal aber nicht nur, um sich lus­ti­ge Tier­fil­me, Mu­sik­vi­de­os oder An­lei­tun­gen für Spie­le an­zu­schau­en. Fast die Hälf­te der Ju­gend­li­chen zwi­schen zwölf und 19 Jah­ren lernt auch über Youtube. Zu die­sem Er­geb­nis kommt ei­ne Stu­die. Auf Youtube fin­den sich Er­klär­vi­de­os zu fast je­dem The­ma. Wer al­so im Un­ter­richt nicht al­les ver­stan­den hat, kann sich auf dem Vi­deo­ka­nal kos­ten­los Nach­hil­fe ge­ben las­sen. Das ist für

vie­le Schü­ler ei­ne gu­te Mög­lich­keit, den Stoff zu ver­ste­hen oder für ei­ne Ar­beit zu wie­der­ho­len.

Der Vor­teil ist, dass man ler­nen kann, wenn man ge­ra­de Zeit und Lust da­zu hat. Hat man et­was nicht ver­stan­den, kann man das Vi­deo zu­rück­spu­len oder mehr­mals an­schau­en. Ein Nach­teil der Er­klär­vi­de­os ist, dass man nicht wie im Un­ter­richt di­rekt nach­fra­gen kann, wenn et­was un­kla­rist.und­lei­der­gib­tes bei Youtube auch Vi­de­os, in de­nen Din­ge er­zählt wer­den, die nicht stim­men. Es ist al­so schwie­rig, zu un­ter­schei­den, wel­che In­for­ma­tio­nen rich­tig sind und wel­che nicht. Des­halb sind sich Ex­per­ten ei­nig, dass Youtube und an­de­re In­ter­net­platt­for­men den Un­ter­richt zwar er­gän­zen, aber nicht er­set­zen kön­nen. Aber die Leh­rer könn­ten die Vi­de­os in den Un­ter­richt mit ein­be­zie­hen und Tipps ge­ben, wie man er­kennt, wenn dort nicht die Wahr­heit ge­sagt wird.

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