Zu we­ni­ge Leh­rer

Kruschelpost - - NACHRLCHTE­N - Von Andrea Früauff

Be­son­ders Grund­schu­len und Be­rufs­schu­len sind be­trof­fen

In ei­ni­gen Bun­des­län­dern sind die Fe­ri­en schon zu En­de, bei an­de­ren geht die Schu­le erst in ein paar Wo­chen wie­der los. Doch schon jetzt ist klar: über­all in Deutsch­land feh­len Leh­rer. Denn vie­le äl­te­re Leh­rer ge­hen nach und nach in dem Ru­he­stand, und von den Uni­ver­si­tä­ten kom­men nicht ge­nug jun­ge Lehr­kräf­te nach. Be­son­ders in Grund- und Be­rufs­schu­len gibt es nicht

ge­nug Leh­rer. Dann fällt zum Bei­spiel der Un­ter­richt aus, es kom­men Ver­tre­tungs­leh­rer oder Leh­rer müs­sen Fä­cher un­ter­rich­ten, die sie gar nicht stu­diert ha­ben.

Vor ei­ni­gen Jah­ren dach­te man noch, es kom­men im­mer we­ni­ger Kin­der auf die Welt, al­so braucht man auch nicht mehr so vie­le Leh­rer. Doch dann gab es mehr Ge­bur­ten als ge­dacht und vie­le ge­flüch­te­te Fa­mi­li­en mit Kin­dern, die bei uns Schutz su­chen. Dar­um feh­len jetzt an vie­len Schu­len Leh­rer. Selbst wenn ab so­fort ganz vie­le jun­ge Leu­te ein Lehr­amts­stu­di­um an­fan­gen wür­den, ist das Pro­blem noch nicht ge­löst. Denn es dau­ert et­wa sie­ben Jah­re, bis sie mit der Aus­bil­dung fer­tig sind und un­ter­rich­ten dür­fen.

Des­halb gibt es an man­chen Schu­len jetzt auch so ge­nann­te Quer­ein­stei­ger.das sind Leu­te aus an­de­ren Be­ru­fen, die in spe­zi­el­len Kur­sen ler­nen, wie man Kin­dern et­was bei­bringt.

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